Ski-Club Helsa feierte ausgiebig an der Franzensbaude in Wickenrode – 460 Mitglieder im Verein

Dreimaliges Hoch an der Hütte

Bestaunten alte Sportgeräte: Gerd Hildebrandt und Werner Schröder sind schon seit über 20 Jahren Mitglieder im Ski-Club Helsa. Beim Anblick der alten Holzskier in einem Zelt mussten sie herzlich lachen. Fotos: C. Hartung

Helsa. Gleich drei runde Geburtstage feierte der Ski-Club Helsa am Samstag in der Skihütte Franzensbaude in Wickenrode. „Unser Ski-Club wird 60, den Orientierungslauf gibt es seit 50 Jahren und seit 30 Jahren ist die Skihütte die Heimat unseres Vereins“, sagte Vorsitzender Manfred Schröder.

Während sich vor der Hütte etwa hundert Gäste Bratwurst und Bier schmecken ließen, gab es für junge und ältere Besucher einiges zu entdecken. „Heute kann sich jeder an unserem berühmten Orientierungslauf versuchen“, erzählte Schröder. Mit Kompass und Karte ausgerüstet, galt es, in einem kleinen abgesperrten Bereich auf einer Wiese bestimmte Kontrollpunkte zu finden.

Alternative zum Skifahren

„Man überlegte sich, was man im Sommer als Alternative zum Skifahren machen könnte, um sich fit zu halten“, erklärt der Vorsitzende. So sei der Orientierungslauf vor 50 Jahren entstanden. Neben Sackhüfen und Klettern, was besonders die Jüngsten wie Kian, Jarik, Finn und Louis begeisterte, stellte der Verein in Zelten alte Fotos, Skier und Ausrüstungen von früher aus und ließ die Gäste so in Erinnerungen schwelgen.

„Ich bin seit etwa 15 Jahren Skilehrerin“, erläutert Daniela Seguin. Besonders die Kinderskischule jeden Winter sei immer wieder etwas Besonderes.

460 Mitglieder hat der Verein, der mit der Franzensbaude seit 30 Jahren eine Apres-Ski-Hütte hat. Manfred Schröder erinnert sich: „Früher war hier das Schwimmbad Wickenrode und die Hütte war ein kleiner Kiosk, an dem die Gäste Eis und Getränke kauften.“ Der letzte Umbau war vor acht Jahren. Es dauerte etwa sechs Jahre bis alles liebevoll renoviert war.

Auch Karl Heinz Gunkel erinnert sich gern zurück. Er war 18 Jahre lang Liftwart am Skihang. „Bis vergangenes Jahr habe ich das gemacht, jetzt geht es gesundheitlich leider nicht mehr“, sagt Gunkel. Manfred Schröder ist stolz auf den Verein. „Angefangen haben wir mit Skisprung und Langlauf. Wir hatten eigene Sprungschanzen in Helsa“, erinnert sich Schröder. Heute richtet der Verein sogar Deutsche Meisterschaften im Orientierungslauf aus.

Am Abend führten die Alpinrennläufer in voller Montur den Grasskilauf am Skihang vor.

Von Carolin Hartung

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