64 Kinder bei der Sportspielwoche des OSC Vellmar – Von Hockey bis Basketball

Dribbeln im Parcours

Guter Fang: Julia (vorne links) und Nikola (rechts) haben Spaß beim Zuwerfen und Fangen. Im Hintergrund Mitte erklärt Tessa Schmidt, wie es geht. Fotos: Schilling

Vellmar. Malte nimmt Anlauf und springt auf das Sprungbrett. Während er durch die Luft fliegt, wirft er den Ball ins Tor und landet anschließend weich auf der dicken Matte. Malte ist eines von 64 Kindern, die in der ersten Ferienwoche an der Sportspielwoche des OSC Vellmar teilgenommen haben.

Sie nutzten die Gelegenheit, verschiedene Sportarten einmal kennenzulernen und auszuprobieren. „Viele Kinder wählen eine Sportart, weil ihr Freund oder die Freundin das auch schon macht“, erklärte Tessa Schmidt, die die Sportspielwoche zum achten Mal organisiert hat. „Mir ist es wichtig, dass die Kinder sehen, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt“.

Auf dem Programm standen darum neben Aufwärm- und sportlichen Spielen jede Menge Übungen aus den Bereichen Handball, Fußball, Tischtennis, Basketball und Hockey. Mitmachen konnten Kinder zwischen fünf und elf Jahren, aufgeteilt waren die Nachwuchssportler in eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe.

Vier Betreuer dabei

Egal ob Dribbelparcours, Torschuss oder Fangübungen - für jeden Tag hatten die insgesamt vier Betreuer ein abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt. Die Sporthalle Obervellmar hatten sie dazu in drei Themenbereiche aufgeteilt, zwischen denen die Kinder hin und her wechselten. „Gerade bei den Fang- und Koordinationsübungen merkt man, dass viele Kinder große Defizite haben. Darum ist es umso wichtiger, dass wir ihnen dieses Bewegungsangebot in den Ferien machen können“, sagte Tessa Schmidt.

Ein Angebot, das die Kinder mit Freude angenommen haben. So wie Julia und Nikola, die sich lachend einen Ball zuwerfen, während daneben zwei Jungen darum wetteifern, wer sich am Besten beim Tischtennis auskennt.

Manche Kinder sind laut Tessa Schmidt schon zum sechsten Mal dabei. Doch auch für die alten Hasen gab es diesmal etwas Neues: Während der Woche konnten alle Kinder Stempel sammeln. Für jedes gewonnene Spiel gab es einen Abdruck. Und damit niemand zu kurz kam, gab es jede Menge kleiner Spiele. „So hatte jedes Kind mal ein Erfolgserlebnis“. Am Freitag stand das Abschiedsturnier auf dem Programm. Anschließend gab es für jeden eine Urkunde mit Namen, Foto und den gesammelten Stempeln.

Von Meike Schilling

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