Am 4. Oktober gibt Horst Schroth Lebenshilfe im Herbstpalast: Was weg ist, ist weg

DSDS steht hier auf der Kippe

Er sagt, was gebraucht wird: Kabarettist Horst Schroth, hier bei einem Auftritt 2007 in Vellmar, gastiert in Baunatal. Archivfoto: Fischer/nh

Baunatal. Was weg ist, ist weg - mit dieser Erkenntnis beschäftigt sich Horst Schroth. Aber er nimmt sie nicht einfach hin, sondern macht sich einen Kopf aus der Frage, was doch noch gebraucht wird. Der Kabarettist gastiert am Donnerstag, 4. Oktober, ab 19.30 Uhr im Baunataler Herbstpalast in der Stadthalle.

Entschieden werden muss das allemal: Behalten wir die Fugen von Bach, die guten Manieren, die Landhausdiele, den Speisewagen, unsere mühsam erworbenen Falten und den FC St. Pauli? Und hauen wir dafür DSDS, automatische Telefonmenüs, Despoten, Botox, den Analogkäse und den Green Chai Latte in den Orkus? Schroth gibt Lebenshilfe in Form seiner „atemberaubenden, turbulenten und saukomischen Geschichten“, wie es in der Ankündigung heißt.

Der 64-Jährige studierte Betriebswirtschaft, ehe er zu Schauspiel und Kabarett wechselte. Schon 1990 erhielt er mit seinem damaligen Bühnenpartner Achim Konejung den deutschen Kleinkunstpreis. Im Lebenslauf Schroths stehen viele Fernsehsendungen, zum Beispiel war er Gastgeber der Kabarett-TV-Show „Horst pass auf!“ im WDR-Fernsehen. Schroth lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in Ahrensburg nahe Hamburg. (ing) www.horstschroth.de

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