Renaturierung der Fuldaaue: Durchstich kommende Woche

Feuchtbiotop auf der Zielgeraden: In Guntershausen gräbt ein Bagger gerade die dritte Flutmulde, bald Herberge seltener Amphibien. Foto: Dilling

Renaturierung der Fuldaaue: Kampfmittelräumdienst fand nur Schrottteile.

Baunatal. Voraussichtlich schon Anfang nächster Woche werden die im Bau befindlichen drei Flutmulden an der Fuldaaue in Guntershausen, parallel zum Radweg nach Rengershausen und Dittershausen, mit einem Durchstich mit dem Fluss verbunden.

Der Kampfmittelräumdienst habe keine Bomben oder Minen, sondern nur Schrott aus der Landwirtschaft gefunden, teilte Regina Braunewell, Landschaftsplanerin bei der Stadt Baunatal, auf Anfrage mit.

Derzeit wird die dritte Flutmulde ausgebaggert. Sie soll - wie die beiden anderen - die Heimat von Amphibien wie der Geburtshelferkröte und dem Flussregenpfeifer werden. Diese Tiere würden immer seltener, sagt Braunewell. Die Baggerschaufel gräbt sich in die Erde, bis sie auf Kies trifft. Dieser tiefste Bereich der Mulde füllt sich dann auf Dauer mit Grundwasser, während der größere Teil der Flutmulden nur bei Hochwasser der Fulda vollläuft.

Die Randbereiche werden im Herbst mit - vom Aussterben bedrohten - Schwarzpappeln sowie einigen Schwarzerlen bepflanzt. Letztere sollen ein Auswaschen der Flutmulden verhindern, erklärt Braunewell.

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