Neue Umkleideräume für Sporthalle in Obervellmar – Knapp 1,7 Millionen Euro kostete komplette Sanierung

Duschen und kicken Tür an Tür

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Geschafft: Jetzt sind auch die Umkleiden der Sporthalle in Obervellmar am OSC-Clubhaus umfassend renoviert worden. Das nutzen die Kicker des OSC-Hessenliga-Teams Dennis Schanze (von links), Mike Siebert, Thomas Müller und Kapitän Christian Wollenhaupt nur zu gern. Foto: Kneuer / nh

Vellmar. Nach dem Training in der Sporthalle trieb es im Winter selbst den aufgeheizten Fußballern eine Gänsehaut auf den Rücken. Denn zum Duschen und Umziehen im gegenüberliegenden Umkleidehaus mussten die Sportler jedes Mal die Heckershäuser Straße überqueren.

Das hat jetzt ein Ende, denn künftig stehen dem OSC Vellmar zusätzliche Umkleideräume direkt in der Sporthalle am Clubhaus des Vereins zur Verfügung.

Im Rahmen der energetischen Sanierung, die der Landkreis Kassel als Bauherr und Eigentümer in der Halle vornehmen ließ, ist ein Anbau entstanden, von dem die Stadt Vellmar über 130 Quadratmeter für ihre Sportler nutzen darf. „Zwischen dem Landkreis und der Stadt besteht ein Nutzungsvertrag für diesen Umkleidebereich bis Ende 2038“, erklärte Astrid Kneuer von der Stadt Vellmar.

Der Heizkessel muss spätestens nächstes Jahr ausgetauscht werden.“

Als Gegenleistung übernimmt die Stadt anteilige Baukosten bis maximal 200 000 Euro. Wie hoch die Summe tatsächlich ausfällt, zeige sich erst, wenn der Landkreis die Schlussrechnung stellt, weiß Kneuer.

Neben den neuen Duschen und Umkleiden für Heim- und Gastmannschaften stehen dem OSC dort unter anderem auch ein Physio- und Schiedsrichterraum sowie neue Sanitäranlagen zur Verfügung.

Auch im gegenüberliegenden Umkleidegebäude beim Schützenhaus liefen die Bauarbeiten in den vergangenen Wochen auf Hochtouren. Im Fokus standen hier die Wärmedämmung und eine neue Dacheindeckung. „Über die Jahre ist das Dach marode geworden und undicht“, erläutert Peter Quendt von der Vellmarer Bauverwaltung die Notwendigkeit der Sanierungsmaßnahmen.

Neue Beleuchtung

In knapp zwei Monaten wurden unter anderem auch eine neue Beleuchtung eingebaut und die beiden Duschräume komplett saniert. „Es gab immer wieder Schäden an den Fliesen und Probleme mit dem Wasserablauf“, sagt Quendt.

105 000 Euro kostete die Stadt die Sanierung des Umkleidehauses – neue Sorgenkinder kündigen sich jedoch schon für die nahe Zukunft an. „Der Heizkessel muss spätestens nächstes Jahr ausgetauscht werden“, weiß Quendt. Denn wenn mehrere Mannschaften hintereinander duschen, würde das Wasser zunehmend kälter. Auch die Türen und Fenster sollen noch erneuert werden. „Aber das Wichtigste haben wir erledigt.“

Von Carolin Hartung

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