EAM: 17 von 29 Kommunen im Landkreis steigen ein

Kreis Kassel. Nachdem die Frist für eine Entscheidung am vergangenen Freitag abgelaufen ist, steht nun fest: 17 der 29 Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel beteiligen sich an der neu gegründeten EAM („Energie aus der Mitte"). Das bestätigte EAM-Sprecher Steffen Schulze am Montag auf HNA-Anfrage.

Mit von der Partie sind Ahnatal, Baunatal, Calden, Fuldabrück, Fuldatal, Grebenstein, Helsa, Immenhausen, Liebenau, Lohfelden, Naumburg, Nieste, Oberweser, Reinhardshagen, Schauenburg, Söhrewald und Vellmar.

Im Sommer hatte sich nach Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens noch abgezeichnet, dass sich 20 Kommunen an dem regionalen Energieversorger beteiligen werden - doch Hofgeismar, Wahlsburg und Zierenberg blieben am Ende außen vor.

Für die Nichtteilnahme von zwölf Kreiskommunen gibt es unterschiedliche Gründe. So entschieden sich Kaufungen und Niestetal beispielsweise dafür, zusammen mit den Städtischen Werken Kassel Gemeindewerke für die Versorgung mit Strom und Gas zu gründen. Wolfhagen dagegen macht nicht mit, weil es selbst über Stadtwerke verfügt.

Insgesamt beteiligen sich nach Auskunft des EAM-Sprechers aus dem Versorgungsgebiet 109 Kommunen an dem Nachfolgeunternehmen von Eon Mitte, das von zwölf Landkreisen und der Stadt Göttingen für 620 Millionen Euro gekauft wurde. Gestern unterzeichneten Bürgermeister und EAM-Chef Georg von Meibom die Verträge.

Die Tür für weitere Kommunen sei aber nicht zugeschlagen, sagte er. Ursprünglich hatten 129 Kommunen ihr Interesse bekundet.

Von Peter Ketteritzsch

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