EC-Meisterschaften im Fuß- und Volleyball in Baunatal

Wollten Spaß haben: Nora Künitz (von links), Tim Brocksieper, Debbie Floßbach und Ilka Knörk spielten das erste Mal gemeinsam in einer Volleyballmannschaft. Fotos: T. Hartung

Baunatal. Das dumpfe Geräusch, als der Ball mit den Händen über das Netz gestoßen wird, schallt durch die gesamte Halle. Zwischendurch ist immer wieder das Quietschen der Turnschuhe auf dem Hallenboden zu hören, das sich mit Jubelgeschrei abwechselt.

26 Teams - davon 14 Volleyball- und zwölf Fußballmannschaften - mit etwa 300 Einzelteilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen am Wochenende an den Deutschen EC-Meisterschaften im Fußball und Volleyball teil.

Während die Volleyballer in der Rundsporthalle um den begehrten Wanderpokal spielten, trugen die Fußballer das Turnier auf dem Hartplatz beim Parkstadion aus. Zum 24. Mal richtete der Deutsche Jugendverband Entschieden für Christus (EC) das Hobbyturnier aus. Im Vorfeld gab es bereits in vielen EC-Landesverbänden Vorausscheidungen, bei denen sich die Besten für die Meisterschaften in Baunatal qualifizierten.

Zur Eröffnung zur Gruppenphase am Samstag gab es eine kurze Andacht, bevor dann nach dem K.-o.-System gespielt wurde. Der Sonntag startete mit einem Jugendgottesdienst, bei dem Oliver Ahlfeld zum Thema „Zieh dich warm an“ predigte. Danach ging es für die Sportler um die Platzierungen. „Das Besondere ist, dass die Mannschaft, die dreimal hintereinander gewinnt, den Pokal behalten darf“, sagte Diakon und Referent Bernd Pfalzer, der das Turnier organisierte. Sowohl im Volleyball als auch bei den Fußballern könne dies in diesem Jahr der Fall sein, denn in beiden Sportarten hätten die Titelverteidiger bereits zweimal gewonnen, sagte er.

Obwohl nur eine Mannschaft aus Nordhessen dabei war, hat sich Baunatal als Austragungsort etabliert. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, betonte Pfalzer und erklärte, was der Glauben mit Sport zu tun hat: „Wir wollen einen Glauben an Jesus vermitteln, der Kopf, Herz, Hände und Füße mit einschließt. Deshalb kann Sport auch eine Form von Lobpreis für Gott sein.“

„Wir haben keine Chance gegen die anderen Mannschaften, aber dabei sein ist alles.“

An den Wettkampftagen sorgten 30 Mitarbeiter - 15 davon ehrenamtlich - für einen reibungslosen Ablauf. Neben einigen eingespielten Teams, gab es auch welche, die zum ersten Mal miteinander spielten. Zu ihnen gehörten Nora Künitz (19), Tim Brocksieper (18), Debbie Floßbach (18) und Ilka Knörk (18). Sie alle wohnen in der Nähe von Wuppertal und wollten am Wochenende nur eins: Spaß haben. „Wir haben keine Chance gegen die anderen Mannschaften, aber dabei sein ist alles“, sagte Nora.

Nach dem zweitägigen Turnier standen die Sieger am Sonntagnachmittag nach spannenden Spielen fest. Im Volleyball ging der Wanderpokal an die Mannschaft „Thüringen 1“. Im Fußball siegten die zweifachen Titelverteidiger vom „ECJA 1 Sontheim“. Sie dürfen mit ihrem dritten Sieg in Folge nun den Pokal behalten.

Von Tina Hartung

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