Neuer Ortsführer lädt junge Geschichtsfreunde zu einer Entdeckungsreise durch Kaufungen ein

Der eigenen Herkunft nachspüren

Vor der Bronzeskulptur am Kaufunger Rathaus: Autorin Karin Thielecke und David Podlich (9) lesen nach, warum die Figuren Bohnenbiedel und Knotenfresser genannt werden. Foto: Hühne / nh 

Kaufungen. Spurensuche durch die Geschichte der eigenen Gemeinde - ein kulturhistorischer Ortsführer für Kinder soll künftig mehr junge Entdecker auf die Straßen Kaufungens bringen. Auf zwölf Entdeckerrouten durch Ober- und Niederkaufungen gibt es über 60 Bauwerke und Denkmäler zu erkunden.

Durch kleine Forschaufträge lernen die Kinder, woran man bei einem Haus das Erbauungsdatum erkennt oder wie zu Großelterns Zeiten geschrieben wurde. Bastelanleitungen zur Papier- und Seifeherstellung machen die Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar.

Wie haben die Menschen im Mittelalter gelebt? Zu Zeiten von Kaiser Heinrich II. und Kunigunde war das Leben beschwerlicher. Per Geburt war bereits festgelegt, ob man ein Leben in Armut oder Reichtum verbrachte. Religion war noch allgegenwärtiger, da die Menschen ihr Leben auf Erden als Vorbereitung auf ein Leben nach dem Tod sahen.

Die Geschichten und überlieferten Sagen sind kindgerecht aufbereitet, aber nicht nur spannend für Kinder. „Was hat ein Fachwerkhaus mit einem Skelett zu tun?“ oder „Was machen Schweine in einer Kirche?“ Bei diesen Fragen können auch Erwachsene noch etwas dazulernen. (sjh)

Information: Das Buch „Entdeckerwege für Kinder - Eine Spurensuche zur Geschichte Kaufungens“ ist im Euregio-Verlag erschienen und kostet 7,99 Euro.

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