Gerichtsprozess gegen Diebesbande fortgesetzt

Einbrüche teilweise gestanden

Kassel/Lohfelden/Söhrewald. Im Bandendiebstahlsprozess gegen drei Männer aus Lohfelden, Söhrewald und Sontra will das Landgericht bald die Vorwürfe zu Einbrüchen im Raum München in den Blick nehmen.

Im Rahmen einer Haftprüfung hatten der 41-jährige Söhrewalder und der 31-Jährige Lohfeldner offenbar dazu Geständnisse abgelegt.

Aus der U-Haft entlassen

Inzwischen befinden sich die beiden nicht mehr in Untersuchungshaft. Und zumindest der Verteidiger des Lohfeldeners hat inzwischen das Geständnis in einem Fall wieder in Frage gestellt. Es geht dabei um einen Einbruch, bei dem Schmuck im Wert von 80.000 Euro erbeutet worden sein soll. Die Anklage wirft den beiden Männern vor, bei Einbrüchen in Sontra, Leverkusen und München insgesamt Schmuck und Bargeld im Wert von über 180.000 Euro erbeutet zu haben.

Der Sontraer, der im Edelmetallhandel tätig ist, soll an einigen Taten beteiligt gewesen sein, bei anderen die Ware abgenommen haben. Dass er die beiden anderen zu einem Einbruch in Sontra angestiftet hat, hält die Staatsanwältin mittlerweile für „nicht bewiesen“.

Der Lohfeldener und der Söhrewalder waren in der fraglichen Augustnacht in Sontra gewesen. Die Polizei hatte den Söhrewalder damals bereits im Visier gehabt und sein Handy überwacht. Die beiden Männer haben angegeben, sie hätten mit dem Sontraer gegrillt.   

Von Katja Schmidt

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