Oberliga-Handballer des TSV Vellmar informierten sich im KVG-Betriebshof

Eine Bahn schafft 30 Jahre

Besuch: Spieler, Fans und Förderer des TSV Vellmar lassen sich in der Tram-Werkstatt im KVG-Betriebswerk Wilhelmshöhe von Karsten Kamutzki Details erläutern. Mit dabei auch Bürgermeister Dirk Stochla (links) und KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert (daneben). Foto: KVG

Vellmar/Kassel. Am Samstag, 22. Oktober, wird die neue Straßenbahnstrecke Kassel-Vellmar offiziell eröffnet. Um sich vorab ein genaueres Bild zu machen, besuchten die Oberliga-Handballer des TSV Vellmar kürzlich den KVG-Betriebshof Wilhelmshöhe.

Erste Station war die Leitstelle der KVG. Sie koordiniert den gesamten öffentlichen Nahverkehr in der Stadt Kassel und im Gebiet KasselPlus, sorgt für die Anschlüsse und leistet Störungs- und Notfallmanagement.

Hans-Georg Rudolph, der Chef dieses Bereichs, stellte den Vellmarer Gästen die Aufgaben der Leitstelle vor. Diese zeigten sich vor allem beeindruckt, dass vier Leitstellen-mitarbeiter bis zu 150 Busse und zirka 80 Bahnen gleichzeitig koordinieren, überwachen und bei Bedarf auch wieder mobil machen. Denn im Durchschnitt sind mehr als 110 000 Fahrgäste in Kassel und Umgebung jeden Tag mit den Bussen, Straßenbahnen und Regiotrams unterwegs.

Nächste Station der Besucher waren die Tramwerkstatt, die Lackiererei und die Abstellhalle im Betriebshof Wilhelmshöhe. Karsten Kamutzki, Chef der KVG-Fahrzeugflotte, erklärte zum Beispiel, dass die Werkstätten heute wegen der Niederflurfahrzeuge über deutlich mehr Arbeitsplätze in luftiger Höhe verfügen müssten. Denn der Hauptteil der Technik befinde sich bei diesen Trams auf dem Dach und nicht, wie bei den Hochflurmodellen, unter dem Boden.

Staunen riefen bei den Gästen aus Vellmar vor allem zwei Zahlen hervor: Eine neue Straßenbahn kostet heute zwischen zwei und drei Millionen Euro, erläuterte Kamutzki. Noch einmal die gleiche Summe verschlingen während der 20- bis 30-jährigen Betriebszeit einer Bahn die Kosten für Reparaturen und Wartung. (swe)

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