Das Heimatmuseum Hessenstube in Altenritte zeigt historische Gerätschaften für die Hausarbeit

Eine Brotmaschine mit Handkurbel

Justierbar: An der Brotschneidemaschine kann die Stärke der Scheiben mittels Flügelschraube eingestellt werden. Foto:  Wienecke

Baunatal. Die mechanische Brotschneidemaschine oder Brotmaschine im Heimatmuseum Hessenstube in Altenritte weckt Erinnerungen an Großmutters Küche. Mit einer Schraubzwinge wurde das unverwüstliche Arbeitsgerät am Tisch befestigt.

Durch die Handkurbel setzte man das runde Schneideblatt in Bewegung. Die Stärke der Brotscheiben konnte zuvor durch eine Flügelschraube reguliert werden. Ganz frisch durfte das Brot jedoch nicht mehr sein, sonst wurde es nicht geschnitten, sondern eher gequetscht.

Seit mehr als 10 000 Jahren wird Getreide angebaut. Es wurde zermahlen, mit Wasser verrührt und auf heißen Steinen zu Fladenbrot gebacken. Durch den Einsatz von Backöfen konnten schließlich nicht nur flache, sondern auch runde Laibe hergestellt werden, da sie Hitze von allen Seiten benötigen. Die spätere Beimengung von Hefepilzen machte das Brot lockerer und schmackhafter.

Brot und Salz werden heute noch gern bei Hochzeiten oder zum Einzug überreicht. Die beiden Grundnahrungsmittel sollen den Wohlstand sichern. Sie stehen für Nahrung und gleichzeitig auch für die Würze des Lebens.

Das Stadtmuseum Baunatal im Mühlenweg 4 und das Heimatmuseum Hessenstube in der Ritter Straße 1 in Altenritte werden sonntags von 14 bis 16.30 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Kontakt: Stadt Baunatal, Rathaus, Stadtarchiv, Tel. 0561/ 4 99 21 37, Infos unter: www.baunatal.de

Von Bettina Wienecke

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