Gospelchor Open Arms begeisterte mit seinen Gästen aus Lüneburg in ausverkaufter Adventskirche

Eine Freundschaft mit viel Taktgefühl

Gastgeber: Mit Titeln wie „I am a friend of God“ begeisterte der Gospelchor Open Arms die über 400 Zuhörer. Die drei Solistinnen - hier Midgard Heise - sorgten für Gänsehaut. Fotos: Rogge-Richter

Vellmar. Harmonie und Taktgefühl: Darauf basiert die Freundschaft zwischen dem Gospelchor Open Arms aus Vellmar und dem Gospelchor Lüneburg. Wie gut sich die beiden Gesangsgemeinschaften verstehen, zeigten sie am Samstagabend beim gemeinsamen Konzert in der ausverkauften Adventskirche in Vellmar.

Zur sechsten Gospelnight hatte der nordhessische Gospelchor, der zur evangelischen Kirchengemeinde Niedervellmar gehört, seine Freunde aus Niedersachsen eingeladen. Für den Gospelchor Lüneburg war dies der zweite Besuch in Vellmar.

2012 hatten die Gospelsänger hier schon einmal gemeinsam auf der Bühne gestanden, 2013 folgte der Gegenbesuch von Open Arms in der Hansestadt. Ihre mehr als 400 Zuhörer rissen die insgesamt rund 60 Sängerinnen und Sänger auch dieses Mal wieder vor Begeisterung von den Kirchenbänken.

„Ich freue mich, dass unser Gospelchor Open Arms den christlichen Glauben weiterträgt und unsere Kirche mit Leben sowie Inspiration erfüllt“, sagte Thomas Vogt, Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Niedervellmar, der die Gospelnight passend zur Passionszeit mit einem Gebet eröffnete.

Mit Liedern wie „Lean on me“, „I am a friend of God“ und im Medley „This little light of mine“, die sie kraftvoll und zugleich bewegend auf Englisch vortrugen, bewiesen die Mitglieder des Gospelchors aus Vellmar unter der Leitung von Thorsten Seifert, dass sie auf diesem Gebiet schon lange keine Amateure, sondern wahre Profis sind. Für Gänsehautmomente sorgten die drei Solistinnen Midgard Heise, Vera Wolf und Yvonne Schmidt mit ihren glockenklaren Stimmen.

Den zweiten Teil des Abends gestalteten die Gäste unter der Leitung von Joana Toader, die die Zuhörer mit Songs wie „Oh happy day“ und „Every praise is to our God“ ebenfalls zum Mitsingen, Mitwippen und Mitklatschen brachten. „Wir freuen uns sehr, dass wir von Open Arms im wahrsten Sinne mit offenen Armen empfangen wurden“, bedankte sich die Chorleiterin bei den Gastgebern. Mit dem Abba-Klassiker „Thank you for the music“ verabschiedeten sich beide Chöre zusammen von ihrem begeisterten und zugleich beseelten Publikum.

Von Sarah Rogge-Richter

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