Fahrradbörse des MSC Espenau-Vellmar:  Fundgrube für Radler

Fahrradbörse

Vellmar. Auch wenn es derzeit noch nicht so aussieht, der Frühling kommt bestimmt. Darüber waren sich zumindest die zahlreichen Besucher der Fahrradbörse einig.

Wieder trafen sich am Wochenende zahllose Besucher in der Ahnatalschule Vellmar, um aus einem umfangreichen Angebot aus Damen-, Herren- und Kinderrädern, Sport- und Spezialrädern sowie Fahrradanhängern und allem möglichen Zubehör etwas Passendes zu finden. Am Ende wechselten 300 Zweiräder ihren Besitzer.

„Wer ein gebrauchtes Fahrrad sucht oder sich von seinem bisherigen Drahtesel trennen möchte, wird hier bestimmt fündig werden“, betont Werner Praschek, Vorsitzender des Motorsportclubs (MSC) Espenau-Vellmar 75 im ADAC, der seit 19 Jahren die beliebte Börse organisiert. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, wie groß das Interesse sei. Und auch diesmal war der Andrang enorm.

Bereits am Vormittag konnten die zum Verkauf stehenden Räder im Atrium der Schule abgegeben werden. Dabei setzten die Verkäufer die Preise für ihre sauberen und im ordentlichen Zustand befindlichen Räder selbst fest.

„Wir geben dabei nur Preisempfehlungen ab“, sagte Praschek, denn die Fahrradbörse sei ein Kauf und Verkauf unter Privatpersonen. Der MSC trete dabei lediglich als Vermittler auf.

Nach einer Sichtkontrolle standen die Räder dann nach Größen geordnet im Atrium und so mancher Besucher versuchte von der Absperrung aus, seinen Favoriten schon früh zu erkennen.

Gebrauchtes Rad: Andreas Stippich (von links) und Ute Horn-Wendel bieten ein gebrauchtes, aber gut erhaltenes Rad an und lassen sich von MSC-Mitglied Lars Schöngart über den Wert des Objektes informieren.

Unter den Verkäufern war auch Ute Horn-Wendel, die das gebrauchte, aber sehr gut erhaltene Rad ihrer 17-jährigen Tochter anbot. „Ein neues Rad muss her, weil der 26er-Rahmen für die Tochter zu klein geworden ist“, erklärte die Mutter, die 80 Euro für das 21-Gänge-Rad erzielen wollte. Helfer des MSC brachten das gute Stück ins Atrium, wo es auf Käufer wartete.

Pünktlich um 12.30 Uhr wurden die Absperrbänder entfernt und Hunderte interessierter Käufer stürmten den Ausstellungsraum, in dem auch Kettcars, Fahrradkindersitze, Kinderhandwagen, Roller und Kickboards angeboten wurden.

Schnell fündig wurde Ute Wagner aus Espenau. Sie hatte bereits zwei Räder abgegeben und wollte ein Mountainbike für ihren elfjährigen Sohn kaufen. Die 41-Jährige war bereit, bis zu 200 Euro für das schwarze Schmuckstück auszugeben. Schnell entschlossen griff sie zu und verließ als eine der Ersten die Börse. „Jetzt muss nur noch der Frühling Einzug halten, dann kann mein Sohn die Welt mit seinem neuen Rad erkunden“, freute sich die Mutter.

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