Buchautorin Nasrin Siege erzählte Ahnatalschülern von ihrem Leben in Afrika

Eine Reise in die Fremde

Lesung: Die Buchautorin Nasrin Siege war zu Gast in der Ahnatalschule, wo sie von ihrem Leben in Afrika berichtete. Foto: Sommerlade

Vellmar. Mit Wellblech überdachte Terrassen, eine Autofelge als Schulglocke und Klassen mit bis zu 100 Kindern - eindrucksvoll berichtete Nasrin Siege in ihrer Lesung in der Stadtbücherei Vellmar den Schülern der drei fünften Klassen der Ahnatalschule Vellmar (ASV) von ihrem Leben in Afrika und der Arbeit mit Straßenkindern.

Die 61-jährige Autorin, bekannt durch ihre Bücher über das Leben einfacher Menschen in Afrika, war auf Einladung der Fachlehrerinnen Karin Reichhold, Christine Niemeyer und Kirsten Engel nach Vellmar gekommen.

Einblicke in den Alltag

Während der 90-minütigen Lesung lud die in Teheran geborene Schriftstellerin die Schüler zu einer Reise in die Fremde ein, auf der Siege einen Einblick in den Lebensalltag der Menschen in einem der ärmsten Viertel nahe der madagassischen Hauptstadt Antananarivo gewährte. Dabei ging es neben dem alltäglichen Kampf um Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf auch um die Errichtung von Straßenbüchereien.

Thematisch passte die Lesung in der Ahnatalschule zum Gesellschaftslehre-Thema „Kinder der Welt“. Im Deutschunterricht erarbeiteten die Schüler zudem das von Nasrin Siege verfasste Buch „Juma“, das ebenfalls in Afrika spielt. (zms)

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