30 Kinder bauten im Haus der Begegnung mit über einer Million Legosteinen

Eine Stadt im Kleinformat

Bauen an der Kirchturmspitze: Jonathan (von links), Malte, Leon und Ole. Fotos: Kisling

Ahnatal. Buntes Treiben herrschte an vier Tagen im Ahnataler Haus der Begegnung. Die Landeskirchliche Gemeinschaft hatte zu Lego-Tagen Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis zwölf Jahren eingeladen. Ziel war es, eine ganze Lego-Stadt zu bauen.

Dazu war Gottfried Fiedelak eingeladen worden, der das Projekt „Mission Lego“ ins Leben gerufen hat. „Mission Lego“ verfolgt das Ziel, Kinder kreativ zu fördern und ihnen ein Gemeinschaftserlebnis zu ermöglichen. Zugleich soll dadurch eine Stärkung in der Nachwuchsarbeit bei Gemeinden erfolgen.

30 Kinder und 20 Betreuer waren dem Aufruf gefolgt und bauten zwei Tage lang an der Stadt, die dann im Gottesdienst offiziell vorgestellt und auch von Schülern der Helfensteinschule Weimar besichtigt wurde.

„Wir haben über eine Million Steine verbaut, alle waren mit tollem Engagement dabei“, lobte Fiedelak. Heraus kam eine kleine Legowelt mit Reihenhäusern, einer Kirche, Hochhäusern, Sportanlagen, Burgen, Schlössern und Gartenanlagen.

„Das Bauen macht noch mehr Spaß, als ich gedacht hatte“, meinte Jonathan, der mit 14 Jahren zu den jüngsten Betreuern zählte. „Ich finde es klasse, dass wir so große Gebäude bauen. Kleine Häuser sind schnell fertig, aber hier hat man etwas zu tun“, fand Malte, der eine Kirche Hand anlegte.

Einen ganz besonderen Höhepunkt bauten Mirijam, Laura und Andreas Badstübner: Sie gestalteten einen Nachbau vom Haus der Begegnung. Die Idee dahinter war, dass man so einen Beitrag zum 40-jährigen Bestehen der Gemeinde Ahnatal leisten wollte. Über einen Tag lang dauerte es, bis das Haus fertiggestellt war. Dabei hatte das dreiköpfige Team Liebe fürs Detail bewiesen: Jedes Fenster und jede Tür war am richtigen Platz angebracht worden.

„Wir wollten den Kindern etwas Besonderes bieten. Das ist uns glaube ich ganz gut gelungen“, resümierte Thomas Herdecker, Prediger im Haus der Begegnung.

Allerdings hatte die Stadt im Miniformat keinen langen Bestand: Bereits nach der Besichtigung der Helfensteinschüler landeten die vielen kleinen Steinchen wieder in ihren Kartons. (ptk)

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