Irrungen, Wirrungen und Missverständnisse beim neuen Stück des Turmtheaters – Heute Premiere

Einen Orden zum 60. Geburtstag

Turbulenzen rund um den Verdienstorden: Die Turmtheater -Akteure von links Regina Engel, Christoph Keil, Ewald Griesel, Helmut Matthey, Erdmute Wicke, Petra Hubenthal-Schmidt, Lothar Fiege und Klaus Schreiber zeigen ein unterhaltsames Stück rund um den Verdienstorden. Foto: Sommerlade

Ahnatal. Was schenkt man einem Mann, der eigentlich alles hat? Das fragen sich Irmi (Petra Hubenthal-Schmidt) und Monika Bommersheim (Regina Engel) im fünften Stück des Turmtheaters. Ehemann und Vater Fritz Bommersheim (Klaus Schreiber) könnte ihnen da behilflich sein: Anlässlich seines 60. Geburtstags wünscht er sich sehnlichst einen Verdienstorden.

Darum dreht sich denn auch alles in dem gleichnamigen Stück von Manfred Moll, das die Theatergruppe um Spielleiterin Christine Thorbrügge heute, morgen und am Sonntag jeweils um 20 Uhr aufführt.

Beim Versuch, den Wunsch des Geburtstagskindes zu erfüllen, gibt es bei dem Lustspiel in drei Akten naturgemäß jede Menge Irrungen, Wirrungen und Missverständnisse. So versucht auch Freddy, der ungeliebte Schwiegersohn in spe (Christoph Keil), mit allen Mitteln, seinem künftigen Schwiegervater den Herzenswunsch zu erfüllen. Freund Walter Boss (Erdmute Wicke) soll dabei behilflich sein. Und auch Oma Franzen (Ewald Griesel), Dr. Wartenberg (Lothar Fiege) und Hannes Klecks (Helmut Matthey) haben ihre Finger im Spiel.

„Es geht auf jeden Fall turbulent und unterhaltsam zu“, verrät Spielleiterin Thorbrügge. Die acht Darsteller proben seit Beginn des Jahres für das hundertminütige Stück. Für die Schauspiel- Gruppe, die seit der 900-Jahr-Feier in Heckershausen besteht, ist es das längste Bühnenstück ihrer Geschichte. „Das ist für alle Darsteller eine große Herausforderung, denn es muss sehr viel Text einstudiert werden“, so Thorbrügge.

Wie in jedem Jahr wurden auch Bühnenbild und Kostüme von den Turmtheater-Mitgliedern selbst gefertigt. „Wir machen das aus Spaß an der Sache und freuen uns, wenn wieder möglichst viele Besucher zu unserem Stück kommen.“ Dann profitiere erneut die ganze Kirchengemeinde davon. So wie im vergangenen Jahr, als man einen Reinerlös von 1 000 Euro spendete.

Von Martina Sommerlade

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