Aschoff baut Edeka-Komplex in Lohfelden aus – Auch Hauptstraße soll von Erweiterung profitieren

Einkaufsmarkt wird doppelt so groß

Robert Aschoff

Lohfelden. „Ein Geschäft muss da sein, wo die Menschen sind“, sagt Robert Aschoff (52). Der Lebensmittelhändler aus Kassel, der vor drei Jahren dort an der Frankfurter Straße eine imposante Einkaufslandschaft mit mediterraner Atmosphäre geschaffen hat und selbst betreibt, will jetzt den Edeka-Markt in Lohfelden großzügig erweitern.

Die Pläne sehen vor, dass der Nahversorgungsbetrieb im Zentrum Lohfeldens durch eine Verdoppelung der Verkaufsflächen, wesentlich mehr Tageslicht und Attraktivität bis Ende 2013 fit für die Zukunft gemacht wird.

Die Gemeindevertretung hat der Aufstellung eines Bebauungsplans für das Areal zwischen Haupt- und Poststraße einmütig zugestimmt und damit eine wesentliche planungsrechtliche Voraussetzung für die Umsetzung der Pläne des Investors geschaffen. Der Startschuss für das Projekt soll im Frühjahr 2013 fallen: „Wir rechnen mit einer Bauzeit von sieben Monaten“, während der Bauarbeiten kann aber weiter eingekauft werden, sagte Robert Aschoff gegenüber der HNA.

26 überdachte Parkplätze

Der Investor will an den Geschäftsbeziehungen mit der Edeka und Kaufmann Udo Reihert als Betreiber des Lebensmittelmarktes festhalten. Das gelte im Bereich des Getränkemarktes auch für die Kooperation mit dem Reitsportbedarf und der Post, sagte Robert Aschoff. Die umfangreiche Erweiterung des Edeka-Marktes wird räumlich durch den Erwerb des ehemaligen Schuhhauses Gellersen möglich. Die Metzgerei Sturm bleibt innerhalb des neuen Komplexes erhalten.

An der Poststraße entstehen im Erdgeschoss 26 überdachte Pkw-Stellplätze. Außerdem lässt der Bebauungsplan den Bau von 20 Wohnungen zu, die Robert Aschoff jedoch erst später im dritten Geschoss des Gebäudes errichten will. Licht und Leichtigkeit sowie zwei Meter breite Hauptgänge sind die wichtigsten Gestaltungsmerkmale für den neuen Einkaufsmarkt, erläutert Robert Aschoff. Die Aktionsflächen am Gehweg Hauptstraße erhalten eine gläserne Überdachung. Auf der Südseite, wo der Fußweg zum Café Freudenstein führt, reicht die Fensterfront bis zum Boden. Auch an der Poststraße sorgt eine Glasfassade für Tageslicht im Geschäft und für eine deutliche architektonische Aufwertung.

„Ich hoffe, dass meine Investitionen weitere Maßnahmen auslösen“, er könne sich eine Begrünung und Sitzplätze an der Hauptstraße vorstellen, sagte Aschoff. Diese Idee stieß bei Bürgermeister Michael Reuter bereits auf Gegenliebe.

Der Verwaltungschef kündigte während der Beratung des Bebauungsplans im Gemeindeparlament eine Überplanung der Geh- und Radwegverbindungen in der Hauptstraße an.  HINTERGRUND

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Von Hans-Peter Wohlgehagen

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