Volles Gotteshaus bei Hubertus-Messe in der Kaufunger Stiftskirche

Im Einklang mit den Tieren

Musikalischer Gottesdienst: Das Bläsercorps der Mündener Jägerschaft gab allerlei Jagdklänge zum Besten. Foto: Hartung

kaufungen. Wie ist es wohl, so früh am Morgen auf dem Hochsitz zu sein? Einsam und eingemummelt in der Natur, frei von Organisation und Termindruck. Wie fühlt sich wohl die Freiheit eines Jägers an, wenn er stundenlang ruhig in der Natur sitzt und wartet?

„Freiheit ist ein hohes Gut, das alle nötig haben“, sagte Pfarrer Johannes Barth in seiner Predigt. Die Freiheit war ein großes Thema bei der Hubertus-Messe am Sonntagabend in der Stiftskirche in Oberkaufungen. Es waren fast alle Plätze in dem Gotteshaus besetzt. Unter den Gästen waren natürlich auch zahlreiche Jäger. Kein Wunder, schließlich ist der heilige Hubertus ihr Schutzpatron. In der Legende geht es um den besonderen Wechsel im Leben und Denken von Hubertus. Einst ein draufgängerischer, skrupelloser und exzessiver Jäger, änderte er durch eine wundersame Begegnung seine Einstellung zu den Tieren.

Bekehrt wurde Hubertus von einem Hirsch, der ein leuchtendes Kruzifix zwischen seinem Geweih hatte. Durch diese göttliche Vision bekam er ein ganz neues Verständnis für die Tiere und lebte fortan im Einklang mit der Natur

Noch heute benennen sich viele Jagdbruderschaften nach dem heiligen Hubertus. So wie die Kasseler Jägerschaft Hubertus, die auch an der Messe teilgenommen hatte. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Jagdhornbläsern Kassel und dem Bläsercorps der Mündener Jägerschaft begleitet. (pth)

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