Gruppe Miteinander würdigte Gründungsmitglied Erika Reiss für Engagement

Einsatz von Anfang an

Gewürdigt: Erika Reiss (vorne) wurde von ihren Vorstandskolleginnen Monika Ude (dahinter von links), Inge Baumgartl und Renate Rudolff geehrt. Foto: Kisling

Ahnatal. Die Ahnataler Gruppe Miteinander, die sich für die Integration von behinderten Menschen in die Gesellschaft einsetzt, blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Während der Jahreshauptversammlung berichtete die Vorsitzende Monika Ude von neun Veranstaltungen 2011, zu denen insgesamt 547 Besucher erschienen.

Der einstimmig entlastete Vorstand wertet dies als Würdigung der geleisteten Arbeit. Ude gab sich dennoch bescheiden: „Der größte Dank gebührt unseren Helfern, der Gemeinde und den vielen Spendern, die unsere Arbeit ermöglichen.“ Zudem dankte sie den Ahnataler Hobbykünstlern, die bei Ausstellungen stets für die Arbeit des Vereins spendeten.

Eine besondere Würdigung erfuhr die langjährige Kassiererin Erika Reiss. Sie ist als Gründungsmitglied bis heute im Vorstand tätig. „Herzlichen Dank, die Arbeit ist für uns enorm wichtig und eine tolle Leistung“, lobte Ude ihre Vorstandskollegin.

„Großer Stellenwert“

Große Anerkennung gab es ebenfalls von Bürgermeister Michael Aufenanger, der die ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes hervorhob. „Die Gruppe Miteinander bringt Freude in das Leben der Menschen. In unserer Gemeinde genießt sie daher einen sehr großen Stellenwert“, betonte Aufenanger. Eine zentrale Aufgabe der Gruppe sei, darauf hinzuweisen, dass auch Menschen mit Behinderungen ein weitgehend normales Leben führen können.

Pfarrer Peter Strenger lobte das Engagement. „Die Gruppe leistet einen wertvollen Dienst für die Gemeinschaft.“. Ude bedauerte indes, dass die befreundete Behindertengruppe aus Heiligenstadt nicht mehr zu Veranstaltungen kommen könne, da der Betreuer der Gruppe erkrankt sei.

Für das anstehende Jahr wies die Vorsitzende auf zahlreiche Termine und Veranstaltungen hin, die für die Behinderten stets kostenlos sind. Höhepunkt wird eine Fahrt zur Sababurg sein. Zudem bat Ude um Unterstützung bei der Suche nach einer Nachfolgerin für Schriftführerin Renate Rudolff, die im nächsten Jahr ihr Amt niederlegen wird.

Von Tobias Kisling

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