Stefan Henke ist mit seinem Betrieb in Fuldatal-Ihringshausen auf Pflanz- und Steinarbeiten spezialisiert

Einsatz auf 150 Baustellen im Jahr

Ein neu gestalteter Eingangsbereich: Vorgarten und Pflasterarbeiten bei einem Kunden.

Fuldatal. Um sich 1989 in Niedervellmar selbstständig machen zu können, hat Stefan Henke sogar sein Auto verkauft. Von dem Erlös schaffte er sich eine Schubkarre und einen VW-Bus an.

„Es hat dann schnell größere Kreise gezogen“, erinnert sich der Gärtnermeister, der mit seinem Betrieb, der Grün-Service Stefan Henke heißt, nun seit 1995 an der Mönchswiese 18 im Gewerbegebiet Dörnbergstraße in Fuldatal-Ihringshausen ansässig ist.

Heute verfügt das Unternehmen über mehrere Lkw und sämtliche erforderlichen Geräte und Maschinen für Pflanz- und Steinarbeiten.

Von seiner Ehefrau Anja wird der 52-Jährige beim Pflanzenverkauf und im Büro unterstützt. „Ich habe sie kennengelernt, als ich bei ihrer Oma zur Miete wohnte“, verrät er. Die 44-jährige Bürokauffrau verfügt inzwischen ebenfalls über den grünen Daumen, den gute Gärtner ja laut Redensart benötigen. In Form eines überdimensionalen grünen Fingerabdrucks ist der grüne Daumen auch zum Markenzeichen des Betriebes geworden.

An den rund 150 privaten Baustellen pro Jahr wird Stefan Henke von seinen Mitarbeitern Tobias Karwecki und Nico Brückmann unterstützt. Sie sind Facharbeiter im Garten- und Landschaftsbau. „Ein Drittel unserer Kunden sind Stammkunden, die uns dann auch weiterempfehlen“, berichtet Stefan Henke. Die Arbeitszeit in den Gärten richtet sich jeweils nach den Lichtverhältnissen. „Wir arbeiten, bis es dunkel wird“, erläutert der Geschäftsinhaber. „Man muss darüber hinaus wasser- und sonnenfest sein“, ergänzt Anja Henke, die bei Bedarf auch mit zupackt.

Schwierige Standorte

„Das Schöne ist, dass mein Beruf abwechslungsreich ist“, schwärmt Stefan Henke. „Die Kunden erwarten von uns Ideen. Ich stelle mir einfach vor, dass es mein eigenes Grundstück wäre“, erzählt er. Oftmals werden die Konzepte dann schrittweise realisiert, meistens wird beim Sitzplatz am Haus begonnen.

„Durch geschickte Bepflanzung mit flächendeckenden Stauden gestalten wir die Gärten so, dass sie künftig nicht mehr so viel Arbeit machen“, erklärt Stefan Henke, der auch Gehölzschnitt und Baumpflege anbietet. „Wir lieben Kunden, sie können ruhig mal spät anrufen“, meint er.

Als Baumschulgärtnermeister ist er auch auf das Anpflanzen von Gehölzen und Pflanzen an schwierigen Standorten spezialisiert. Steinarbeiten wie Treppen, Hangsicherung und Pflasterarbeiten, die Anlage von Mauern, Zäunen und Teichen sowie Holzarbeiten bietet er ebenfalls an.

„Inzwischen haben wir schon ganze Straßenzüge bepflanzt“, sagt Stefan Henke. Für die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) hat sein Unternehmen darüber hinaus die Bahntrasse nach Hessisch Lichtenau mit Büschen und Bäumen versehen.

Von Bettina Wienecke

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