Martinsbasar: 250 Besucher im Kirchenzentrum Altenbauna

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Schönes aus Holz: Elvira Langer (links) stöberte auf dem Verkaufstisch von Ute Schwerzel und Lotar Nietz.

Baunatal. Den Armen zu helfen, wie einst Sankt Martin es tat, hat in der evangelischen Kirchengemeinde Altenbauna schon Tradition. Am Sonntagnachmittag fand im Kirchenzentrum am Baunsberg wieder ein Martinsbasar statt, um möglichst viele Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln.

Bevor jedoch der Verkauf startete, gab es einen Gottesdienst mit Pfarrerin Christiane Kupski, der vom Chor Echo musikalisch umrahmt wurde. Über den Nachmittag verteilt kamen, so die Schätzung, 250 Besucher.

Neben Honig, Kaffee und Schokolade bot der Basar überwiegend Produkte aus der Werkstatt der Generationen. Natürlich durfte da die Weihnachtsdekoration nicht fehlen. Neben Krippen, Holzfiguren, Adventsgestecken, Kerzenhaltern und kleinen Winterdörfern aus Holz gab es auch allerlei selbst geschnitztes Spielzeug für die Jüngsten.

Elvira Langer stöberte auf dem Verkaufstisch von Ute Schwerzel (47) und Lotar Nietz (70), wo ein Elch herausstach. „Ich suche etwas Hübsches für meinen Enkel“, sagte die 56-jährige Altenbaunaerin. Bei so vielen tollen Sachen fiel die Entscheidung natürlich sehr schwer. Am Ende hatte sie eine ganze Tüte voll schöner Sachen. Für ihren Enkel gab es ein Holzpuzzle und eine Ente.

Die Konfirmanden verkauften unterdessen Vollkornbrote für die Aktion „Brot für die Welt“, die sie am Tag zuvor mit Hilfe der Bäckerei Döhne gebacken hatten. Zudem lockte eine Tombola mit 450 Preisen, darunter zum Beispiel Schwimmbadgutscheine.

Der Erlös der Veranstaltung geht zu gleichen Teilen an zwei Projekte. Unterstützt wird zum einen die Ten-Sing-Gruppe der evangelischen Gemeinde in Baunatals tschechischer Partnerstadt Vrchlabi, in der sich Jugendliche regelmäßig zum Singen und Tanzen moderner Lieder mit christlichen Inhalten treffen. Der andere Teil kommt dem Johanneshof in Kirchbauna zugute, wo Kinder und Jugendliche, die besondere Unterstützung brauchen, tagsüber betreut werden und natur- und tiergestützte Therapien machen können.

Die jüngsten Besucher erfreuten sich besonders am Laternenumzug, der mit Einbruch der Dunkelheit startete. Danach ging der Martinsbasar mit Liedern am Lagerfeuer zu Ende. (pth)

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