Zehn Tage nach der Sperrung hat die Erneuerung der Straße zwischen Wellerode und Wattenbach begonnen

Straße zwischen Wellerode und Wattenbach wird erneuert

Großbaustelle im Wald: Mitarbeiter der Straßensanierungsfirma SAT aus Gera nehmen die alte Asphaltdecke mit einer Spezialfräse auf. Im Vordergrund ist Bauleiter Lutz Thum vom Büro Iffert aus Kassel zu sehen. Foto:  Wohlgehagen

Söhrewald. Jetzt geht es endlich rund auf der Straße zwischen Wellerode und Wattenbach: Mit einer riesigen Maschine fräsen Mitarbeiter eines Spezialunternehmens aus Gera den maroden Asphaltbelag der Landstraße ab.

Die wichtige Verbindungsstrecke wird in den nächsten Wochen auf einer Gesamtlänge von 2000 Meter grundlegend saniert. Das Straßenbaumanagement des Landes Hessen rechnet mit einer Bauzeit bis zum 25. August.

Nach dem Zeitplan soll die seit zehn Tagen andauernde Vollsperrung zum Ende der Sommerferien am 11. August durch eine Ampelregelung ersetzt werden. Bis dahin müssen sich die Verkehrsteilnehmer mit der mehr als 30 Kilometer langen Umleitungsstrecke über Vollmarshausen, Kaufungen und Helsa abfinden.

„Die Vollsperrung ist wegen der mangelnden Fahrbahnbreite aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig“, sagte Projektingenieurin Jeanette Jockers von der Straßenbaubehörde Hessen Mobil unserer Zeitung. Man habe die ersten Tage für Vermessungsarbeiten genutzt um Rohrleitungen zu erneuern und die Straßenränder abzufräsen, sagte Bauleiter Lutz Thum vom Büro Iffert aus Kassel. Der Verdacht auf im Erdreich liegende Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg habe sich nicht bestätigt.

Bürgermeister Michael Steisel (SPD) nahm vor Ort zur Kritik über die langen Umwege und eine mangelnde Öffentlichkeitsarbeit Stellung. „Es gibt keine Alternative zu der getroffenen Regelung, das mussten wir akzeptieren“, sagte der Verwaltungschef. Er habe versucht, die Vollsperrung zu verhindern, sei damit aber nicht durchgekommen, sagte Steisel. Der Bürgermeister wehrte sich gegen den Vorwurf, über die anstehende Sanierung und Straßensperrung nicht ausreichend informiert zu haben.

Das Gegenteil sei seit den ersten Veröffentlichungen im März der Fall, sagte Steisel. Der Verkehr auf dem für rund 10 000 Euro von Hessen Mobil in Ordnung gebrachten Not- und Rettungsweg durch den Wald verläuft nach Berichten von Beobachtern bislang äußerst ruhig.

Diese Strecke darf nur mit einer Ausnahmegenehmigung oder von Einsatzfahrzeugen der Rettungsdienste befahren werden.

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