Restarbeiten am Neubau des zentralen Einsatzgebäudes an der Rasenallee – Einweihung am 14. Mai

Endspurt beim Feuerwehrhaus

Außenanlage: Straßenbauer Erwin Schumacher (links) und Jakob Jeckel verteilen Asphalt an der östlichen Einfahrt für die Wehrleute aus Heckershausen, im Hintergrund das neue zentrale Feuerwehrhaus. Fotos: Schräer

Ahnatal. Wäre alles nach Plan verlaufen, würden die Wehrleute aus Heckershausen und Weimar bereits seit Wochen vom zentralen Feuerwehrhaus an der Rasenallee zu ihren Einsätzen ausrücken. Ende Januar sollte das 3,4-Millionen-Euro-Projekt ursprünglich fertig sein. Jetzt ist die Einweihung für den 14. Mai geplant.

Am Gebäude und bei den Außenanlagen sind die Handwerker im Endspurt, sagt Dirk Riedl vom Bauamt der Gemeinde. Die zeitliche Verzögerung habe genau genommen schon kurz nach Baubeginn im Oktober 2009 eingesetzt und sich praktisch bis heute fortgesetzt. Seinerzeit war der Untergrund zu nass und nicht tragfähig genug. Er musste verbessert werden.

Dann folgte eine lange Winterpause. Diese hatte laut Riedl wiederum zur Folge, dass die geplanten Zeiträume für mehrere Betriebe überschritten waren. Obwohl über den vergangenen Sommer bis zu 20 Firmen am Bau arbeiteten, konnte der Zeitverzug nicht aufgeholt werden. Zum Beispiel Schlosser, Elektriker und Trockenbauer hielten ihre Termine nicht.

Und die Beläge im Innern des Gebäudes konnten nicht rechtzeitig aufgebracht werden, weil die Böden nicht bis Herbst 2010 abgetrocknet waren. Dann folgte ein früher Wintereinbruch, der zum Beispiel alle Außenarbeiten stoppte. Immerhin waren bereits 500 Quadratmeter Stellflächen gepflastert, sagt Riedl.

Ab März folgten weitere 1000 Quadratmeter Pflaster rund ums Feuerwehrhaus, wurde Asphalt auf 990 Quadratmetern ausgebracht. Die Feinschicht zum Beispiel der beiden Zufahrten für die Einsatzkräfte aus Weimar und Heckershausen werde kommende Woche aufgetragen.

Am Gebäude seien Handwerker dabei, Restarbeiten auszuführen und einzelne Nachbesserungen vorzunehmen, sagt Riedl. Im Hausanschlussraum montiert Elektroinstallateur Sven Stein die letzten Sicherungen. Sven Behle, Monteur einer Firma aus Diemelsee, tauscht drei falsch gelieferte Schlösser an Außentüren aus. Die sollen künftig wie alle Gebäudezugänge statt mit Schlüssel per Chip geöffnet werden können, sagt Michael Sewe von der Gemeindeverwaltung. Dies habe einen klaren Vorteil, „wird ein Chip verloren, kann der mit einem Mausklick gesperrt und ein neuer codiert werden.“

Heizungsbauer Frank Bläsing stellt die Pumpen des Heizkreises ein. Das Feuerwehrhaus wird mit Holzpellets beheizt. Über einen 3000 Liter fassenden Pufferspeicher wird das warme Wasser auch in die Leitungen im Fußboden der Umkleiden und die Deckenstrahlplatten in der Fahrzeughalle geleitet.

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