Engagiert für die Stadt: Ex-Stadtverordneter Hornung erhielt Ehrenbrief des Landes

Gerd Hornung

Kassel/Baunatal. Am Anfang seiner Karriere habe die Errichtung der Rundsporthalle gestanden, am ihrem Ende die Errichtung der Jugendmusikschule, sagt Gerd Hornung. Ein viertel Jahrhundert hat der in Großenritte aufgewachsene Sozialdemokrat die Entwicklung Baunatals an entscheidenden Stellen mitgeprägt.

Für sein kommunalpolitisches Engagement erhielt Hornung jetzt im Kasseler Kreishaus aus den Händen von Landrat Uwe Schmidt den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Das war zugleich ein Geburtstagsgeschenk: Hornung wurde an diesem Tag 64 Jahre alt.

Der Baunataler war von 1981 bis 2006 Stadtverordneter der SPD. Er arbeitete in mehreren Ausschüssen und Kommissionen, unter anderem im Bau- und Umweltausschuss, dessen Vorsitzender er zuletzt war. Auch für die Städtepartnerschaft mit San Sebastian de los Reyes engagierte er sich. Acht Jahre (1989 bis 1997) gehörte er dem Kreistag und dem Verwaltungsrat der früheren Kreissparkasse an.

Der gelernte Werkzeugmacher war außerdem 26 Jahre Betriebsrat und ein Jahr Fachreferent im VW-Werk Baunatal. Am Landgericht Kassel war er drei Jahre als Schöffe tätig.

Hornung sei ein „leidenschaftlicher Kommunalpolitiker“, sagte der Baunataler Stadtrat Hans Moulliet (SPD), der die Ehrung angeregt hatte. „Er hat Baunatal mit zu dem gemacht, was es heute ist“, fügte er hinzu. „Sie können stolz auf das sein, was Sie geleistet haben“, sagte Schmidt.

Hornung sei ein Vorbild für ehrenamtliche kommunalpolitische Arbeit. Die Baugebiete vom Leiselfeld bis zum Obersten Heimbach „tragen auch meine Handschrift“, erklärte Hornung später. Er wurde von Ehefrau und Sohn begleitet. Der Ehrenstadtverordnete hat bereits die Ehrenplakette der Stadt Baunatal erhalten. (pdi)

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