Fraktionen sollen Variante erarbeiten

Größeres Gewerbegebiet bei Elgershausen: Entscheidung vertagt

Schauenburg. Die Entscheidung, wie groß Hallen im Gewerbegebiet Hilschen bei Elgershausen gebaut werden dürfen, hat das Schauenburger Gemeindeparlament am Mittwoch vertagt. Mehrheitlich verwiesen die Fraktionen einen Beschlussvorschlag aus dem Rathaus zurück in den Haupt- und Finanzausschuss.

In dem Gremium solle eine Variante erarbeitet werden, die von einer Mehrheit mitgetragen werden könne, erläuterte Parlamentsvorsitzender Rolf-Martin Barkhof (SPD). Außerdem solle es eine breite Bürgerbeteiligung zum Thema geben.

Eigentlich sollten die Gemeindevertreter an diesem Abend in der Schauenburghalle über die künftige Gestaltung des lange Zeit kaum bebauten Gewerbegebiets beschließen. Geklärt werden sollte, ob das 7,5 Hektar große Areal künftig weiter mit kleineren Betrieben oder mit einzelnen großen Hallen bestückt werden soll.

Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) hatte im Vorfeld der Sitzung davon gesprochen, dass vom Autobauer Volkswagen und aus dessen Umfeld mehrere Anfragen zum Bau von größeren Lagerhallen im Rathaus eingegangen waren. „Wir haben zwei aktuelle Anfragen – für eine größere und eine kleinere Halle“, hatte Gimmler gesagt. Alle Interessenten hätten mit VW zu tun.

Volkswagen selbst hatte die Pläne nicht bestätigt. „Es gibt keinen konkreten Bedarf“, hatte Werksprecher Rudi Stassek auf Anfrage unserer Zeitung erklärt.

Bisher gibt es auf der Fläche neben der ehemaligen Bundesstraße 520 lediglich zwei Betriebe. Im Aufbau befindet sich eine Halle der Firma Reifen-Riehl, schräg gegenüber gibt es seit einem Jahr eine Spielhalle. (sok)

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