Entscheidung über Stromnetz im August

Lohfelden. Ohne inhaltliche Aussprache hat das Lohfeldener Parlament den Vorschlag des Gemeindevorstandes, mit anderen Gemeinden und der Eon Mitte AG gemeinsam ein Stromnetzgebiet zu bilden, zur Beratung an die Ausschüsse verwiesen. Am 25. August soll in Lohfelden endgültig über den Kooperationspartner und die Beteiligung der Gemeinde an einem neu zu gründenden Strom-Versorgungswerk beschlossen werden.

Die Entscheidung, ob über diese für die Gemeinde wichtige Zukunftsfrage zusätzlich auch interfraktionell beraten werden soll, wie es CDU, Grüne und U2L forderten, wurde aus formal-rechtlichen Gründen vertagt. Der zu kurzfristig eingereichte Antrag müsse erst auf der Tagesordnung erscheinen, entschied die Gemeindevertretung mit den Stimmen der SPD-Fraktion. Bürgermeister Michael Reuter hatte sich zuvor für Eon als Partner ausgesprochen. „Wir haben zwar weiterhin keinen Einfluss auf die Strompreise, können aber mit darüber bestimmen, welche Arten von Strom hier erzeugt und in das Netz eingespeist werden“, sagte der Verwaltungschef, der aus der 51-prozentigen kommunalen Beteiligung an dem Strom-Versorgungswerk auch Dividendenzahlungen erwartet. (ppw)

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