Entwurf für Wichtelbrunnenbad lässt kaum jemanden kalt

Der Entwurf

Niestetal. An dem Entwurf für das neue Wichtelbrunnenbad in Niestetal scheiden sich die Geister. In einer nicht repräsentativen Abstimmung im Internet auf HNA online erklärten 487 Teilnehmer (44,7 Prozent), dass ihnen der Entwurf des auf den Bau von Bädern spezialisierten Büros Dr. Krieger Architekten (Velbert) gefällt.

565 Teilnehmer (51,8 Prozent) sagten dagegen, dass ihnen die Pläne für das Bad, das bis Sommer 2013 zwischen dem Rathaus und der Autobahn 7 entstehen soll, nicht zusagen. 38 Teilnehmern (3,5 Prozent) der Online-Abstimmung ist es gleichgültig, wie das neue Wichtelbrunnenbad aussieht.

Andreas Siebert

Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) hält die Entscheidung für das futuristisch anmutende Bauwerk gleichwohl weiterhin für richtig. „Ich bin der Überzeugung, dass der Haupt- und Finanzausschuss mit der Entscheidung für das Büro Dr. Krieger die richtige Wahl für ein Hallenbad getroffen hat, das optisch, technisch und energetisch zukunftsweisend ist“, sagte er im Gespräch mit der HNA. Bei nicht repräsentativen Online-Umfragen werde es immer wieder dazu kommen, dass nicht alle Internet-Nutzer mit der Auswahl einverstanden seien. Siebert: „Das respektieren wir so.“

Teilweise sei der Eindruck entstanden, dass ein Bad mit einer besonderen Optik auch besonders teuer sein müsse. Der Bürgermeister erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Kosten für das neue Bad zehn Millionen Euro nicht überschreiten dürfen.

Die auch im Internet wiederholt geäußerte Kritik an den Bullaugen unter dem Schwimmbecken nehme er gern an, sagt Siebert. „Wir werden entsprechend reagieren.“ Durch die Bullaugen im Boden des auf Betonstelzen „schwebenden“ 25-Meter- Schwimmbeckens, so die Idee der Planer, können Passanten die Badegäste beobachten. Im Zuge der Entwurfsplanung, die inzwischen begonnen hat, können Details der Architektenvorschläge, darunter die Bullaugen, noch verändert werden. Im Internet auf HNA online werden die Pläne für das neue Wichtelbrunnenbad durchaus wohlwollend kommentiert. Einige Nutzer haben allerdings die Sorge, dass die Folgekosten Probleme bereiten werden.

Von Peter Ketteritzsch

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