Eon Mitte baut in Heiligenrode 900-Meter-Leitung für 80 Haushalte

Erdgas soll Öl ablösen

Die Fahrbahn bleibt heil: Arno Gräwe von der Firma Waldeier (vorn) prüft mit einem Peilgerät, ob der Bohrer Kurs hält. Bürgermeister Andreas Siebert (hinten, von links), Georg Ernst (Eon Mitte) und Netzregion-Leiter Andreas Schneider verfolgen die Arbeiten. Foto: Dilling

Niestetal. Die meisten Bewohner der Siedlung am Rüsteberg in Heiligenrode haben Heizöltanks im Keller. Denn die Erdgasleitung endete bisher am Sportplatz unterhalb des Berges.

Doch nun haben die Eigenheimbesitzer eine Alternative: Der Energieversorger Eon Mitte legt eine Erdgasleitung vom Sportplatz bis in die Siedlung und investiert dafür rund 80 000 Euro.

Die Arbeiten sind auf der Zielgeraden und sollen dieses Jahr abgeschlossen werden.

13 Hausbesitzer hätten sich schon für den Umstieg auf Erdgas entschlossen, sagte Manfred Landhuis, Regio-Meister bei Eon Mitte. Insgesamt gibt es etwa 80 Haushalte am Rüsteberg.

„Damit wird einer der noch verbliebenen weißen Flecken in Sachen Erdgasversorgung in Niestetal beseitigt“, erklärte Bürgermeister Andreas Siebert (SPD). Die 900 Meter lange Leitung wird überwiegend im sogenannten Spühlrohrverfahren verlegt: Dabei wird unter der Straße ein Tunnel gebohrt und mit einem Beton-Wassergemisch befestigt.

An einigen Stellen habe man aber auch Gräben ausheben müssen, weil es Hindernisse wie Fels oder Bauwerke auf der Route gegeben habe, sagte Georg Ernst von Eon Mitte. Der Energieversorger steuert die Erdgasversorgung der Siedlung am Rüsteberg mit dem vorhandenen Bezirksregler am Schulzentrum in Heiligenrode. (pdi)

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