Wirtschaftsgemeinschaft zu Stromtrasse Suedlink

„Erdkabel in Nähe von Siedlungen“

Baunatal. Die Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal hat sich kritisch mit der geplanten Stromtrasse Suedlink auseinandergesetzt. Unter anderem spricht sich Präsident Peter Hammerschmidt in einer Pressemitteilung für die Prüfung einer Erdverkabelung als Alternative für die Hochspannungsleitung der Firma Tennet aus, die ab 2022 den von Windanlagen erzeugten Strom aus dem Norden Deutschlands nach Süden bringen soll. Die Trasse soll auch durch Nordhessen führen. Aktuell laufen die Vorplanungen.

„Eine weitere sinnvolle Alternative und Investition in die Zukunft wären zumindest in Siedlungsnähe, im Erdboden verlegte HGÜ-Kabelleitungen“, sagt Hammerschmidt. „Die mit einem metallischen Schirm ausgestatteten Erdkabel verhindern grundsätzlich das Auftreten äußerer elektrischer Felder und damit auch die Entstehung von Ionen, Ozon und Stickoxiden.“

Mögliche Gesundheitsrisiken dürften nicht über vermeintlich günstigere Baukosten für die Freilandleitungen eingekauft werden, sagt der Chef der Wirtschaftsgemeinschaft, der rund 300 Betriebe angehören.

„Keine Beeinträchtigung“

Grundsätzlich verweist Hammerschmidt darauf, dass die nachhaltige Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien weder zur Beeinträchtigung der Umwelt und Natur führen dürfe, „noch darf es zu gesundheitlichen Schäden an Mensch oder Tier führen“. (sok)

Unter anderem findet am heutigen Donnerstag, 13. November, eine Bürgerversammlung zur Planung von Tennet statt. Beginn im Baunataler Rathaus ist um 18.30 Uhr.

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