Erzählungen von Marion Meilinger-Frisch sind lesenswert

Vielseitige Autorin: Marion Meilinger-Frisch betreibt eine Yoga-Praxis in Großenritte und arbeitet als Psychotherapeutin. In ihrer Freizeit schreibt sie nicht nur Geschichten. Sie läuft Halbmarathon, gibt Konzerte als Sopranistin und engagiert sich als Palliativ-Begleiterin. Fotos: De Filippo

Baunatal. In der Weihnachtszeit sehnen sich die Menschen nach schönen Geschichten. Nach solchen, die Mut machen und die das Herz berühren. Kurzum: Nach Geschichten, wie sie Marion Meilinger-Frisch schreibt.

In den vergangenen Jahren hat die Baunatalerin asu Großenritte viele zauberhafte Erzählungen verfasst und damit vor allem Kindern eine Freude bereitet. „Literatur hat mich schon immer fasziniert“, sagt die Hobby-Autorin.

Deshalb ist sie nicht nur begeisterte Leserin russischer Klassiker, sondern verfasste bereits im Kindesalter erste Kurzgeschichten. Und auch neben ihrem Psychologiestudium und ihrer freiberuflichen Arbeit als Yoga-Lehrerin hat sie an immer neuen Erzählungen gearbeitet. „Erst sind es nur Fragmente, die mir einfallen. Dann wird daraus nach und nach eine komplette Geschichte.“

„Literatur hat mich schon immer fasziniert.“

So war es auch bei „Moritz und der Weihnachtsengel“, einem Märchen für Kinder, das Marion Meilinger-Frisch schon oft vor den Feiertagen vorgelesen hat. Im Mittelpunkt steht ein kleiner Junge, dessen Wunschzettel vor Weihnachten recht üppig ausfällt. Als er eines Nachts eine Begegnung mit dem Engel Lucy hat, wird ihm jedoch schlagartig bewusst, dass es Wichtigeres gibt als eine Spielekonsole: Menschen, die ihn lieben und für ihn da sind.

Einige von Marion Meilinger-Frischs Geschichten – mal Fantasievolles für Kinder, mal Unterhaltsames für Erwachsene – sind in Anthologien des Wolkenreiter-Verlags erschienen. Ihr erstes Kinderbuch mit dem Titel „Max und die Wortwächter“ hat die zweifache Mutter im Eigenverlag veröffentlicht. „Von Kindern habe ich viel positive Resonanz bekommen. Manche haben mir richtige Fan-Briefe geschrieben“, erzählt die 60-Jährige.

Kein Wunder, denn die Geschichte ist ebenso originell wie spannend: Kinder, die oft fluchen, werden von den so genannten Wortwächtern entführt und müssen so manche Prüfung bestehen. Doch trotz des moralischen Ansatzes geht es der Autorin nicht darum, die Kinder zu belehren: „Natürlich hat das Buch eine Botschaft, aber in erster Linie soll es Kinder unterhalten.“

Vielleicht, so hofft Meilinger-Frisch, wird ihr Kinderbuch demnächst auch in einem großen Verlag veröffentlicht. „Die Verhandlungen laufen“, verrät sie. Und noch etwas: Es wird schon bald eine Fortsetzung von „Moritz und der Weihnachtsengel“ geben.

Geschichten von Marion Meilinger-Frisch sind unter anderem in den Anthologien „Unter dem Zauberbaum“ und „Glück“ des Fuldataler Wolkenreiter-Verlags erschienen. Das Kinderbuch „Max und die Wortwächter“ ist bei diversen Anbietern im Internet als E-Book erhältlich.

Von Pamela De Filippo

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