Kommentar

Bürgermeisterwahl: Ein Schatten über Sieberts Sieg - Ein Kommentar

Peter Ketteritzsch über die Bürgermeisterwahl in Niestetal

Niestetal. Andreas Siebert bleibt für weitere sechs Jahre Bürgermeister der Gemeinde Niestetal im Landkreis Kassel. Bei der Direktwahl am Sonntag erhielt der Sozialdemokrat 92,9 Prozent der Stimmen. 7,1 Prozent der Wähler stimmten gegen hin. Ein Kommentar.

Andreas Siebert, das attestieren ihm auch seine politischen Gegner, hat in den vergangenen sechs Jahren im Niestetaler Rathaus ordentlich gearbeitet. Parteiübergreifend genießt der oft hemdsärmelig auftretende, pragmatische Verwaltungschef Anerkennung dafür, dass er in kurzer Zeit Großprojekte wie das Gewerbegebiet am Sandershäuser Berg verwirklicht hat. Über die 93 Prozent Zustimmung kann sich der Sozialdemokrat daher freuen.

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Gleichwohl liegt ein Schatten über dem guten Ergebnis, für den man Siebert allerdings nicht verantwortlich machen kann: die mit 31 Prozent extrem geringe Wahlbeteiligung. Dass die CDU darin nun eine Katastrophe erkennt, ist erstaunlich. Hatte sie es doch - ebenso wie die Grünen - in der Hand, einen Kandidaten gegen Siebert aufzustellen. Für die Demokratie wäre das besser gewesen. CDU-Fraktionschef Schaumburg hat es durchaus richtig erkannt: Viele Niestetaler hätten gern die Wahl gehabt.

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