Geschichts- und Museumsverein zieht Bilanz – Umzug geplant

Erfolg mit Sonderschau

Erinnerungen an die Schulzeit: Beim Betrachten alter Bilder während der Sonderausstellung „Schule - Rückblick und Erinnerungen“ des Geschichtsvereins sind Manfred Frey (von links) und Gerda Brede auf der Suche nach bekannten Gesichtern. Foto: Hobein

Fuldatal. Eine ganze Menge an Aktionen und Ereignissen habe im vergangenen Jahr die Arbeit des Geschichts- und Museumsvereins Fuldatal (GuM) geprägt, meinte Vereinsvorsitzender Volker Luckhard während der Jahreshauptversammlung.

Herausragendes Ereignis sei neben dem traditionellen Mühlenfest sowie dem Tag des offenen Denkmals an der Wilhelmshäuser Obermühle die Sonderausstellung „Schule - Rückblick und Erinnerung“ im Heimatmuseum in Simmershausen gewesen.

An zwei Sonntagen Ende November/Anfang Dezember habe die Sonderausstellung ein hervorragendes Echo gefunden und viele Besucher angezogen. Zwei Klassen der Gesamtschule und Gruppen aus dem Kindergarten des Ortsteils haben sich für die Schule von anno dazumal interessiert, berichtete Luckhard. „Wir hätten uns gewünscht, dass auch die Grundschulen gekommen wären“, bedauert der Vorsitzende. Dennoch sei die Sonderausstellung für den Verein ein Erfolg gewesen.

Im Museumsschaufenster an der Kasseler Straße wurde das Wirken des Simmershäuser Töpfers und Künstlers Rolf Weber dargestellt. Jetzt ist dort Kinderspielzeug aus vergangenen Zeiten ausgestellt. „Hierzu haben wir eine ganze Menge Anregungen erhalten“, freute sich der Vorsitzende.

Mühlenfest am 28. Mai

Das Mühlenfest wird am 28. Mai wieder an der Wilhelmshäuser Obermühle gefeiert. Allerdings wird der Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr in Simmershausen stattfinden. Es wird eine Sonderausstellung im Haus der Vereine zum Thema „Holz - ein uralter Werkstoff für Haus und Hof“ geben.

Da das Haus der Vereine in Simmershausen in den kommenden Jahren im Zuge des Förderprogramms „Unser Dorf“ zu einem Haus der Begegnung umgestaltet wird, konzentriert sich der Verein auf die damit verbundenen Änderungen auch für das Heimatmuseum. Dies soll sein Domizil im Dachgeschoss aufgeben und künftig im Kellergeschoss untergebracht werden.

Während der Bauphase müssten die Exponate vorübergehend woanders untergebracht werden, sagte der Vorsitzende. Daher sei der Verein auf der Suche nach geeigneten Unterstellmöglichkeiten, wo die Gegenstände trocken zwischengelagert werden können. Bei der künftigen Gestaltung des Museums wolle der Verein neue Wege gehen, betonte Volker Luckhard. Es werde besucherfreundlicher und der Zugang zu den Ausstellungsräumen barrierefrei sein. „Wir hoffen, dass dies möglichst bald realisiert wird.“ Die Umgestaltung des Hauses soll 2014 abgeschlossen sein. (phk)

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