Ergebnis entscheidend

Privat-Autos rollen jetzt in dem Nahverkehrsprojekt „Mobilfalt“ als Ergänzung zu Bus und Taxi zwischen Niedenstein und Baunatal. Privatfahrer melden ihre Touren an, Kunden steigen ein.

Über die mögliche Teilnahme an dem Projekt – auch als Ersatz für die gestrichene Buslinie 58 – sprach unser Redakteur Sven Kühling mit Schauenburgs Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU).

Frau Gimmler, ist das Projekt Mobilfalt auch ein Thema für die Verbindung Schauenburg-Baunatal?

Gimmler: Die Entwicklung des bisher bundesweit einmaligen Pilotprojekts wurde erst im April für den Bereich Niedenstein-Baunatal gestartet. Sobald dem NVV hier konkrete Ergebnisse vorliegen, wird dieses Pilotprojekt, je nach Ergebnis, auch ein Thema für den Bereich Schauenburg-Baunatal sein können.

Welche Modelle werden derzeit als Ersatz für die weggefallene Buslinie 58 diskutiert?

Gimmler: Im Rahmen der seit April laufenden Gespräche zur Optimierung des ÖPNV „Rund um Baunatal“ haben bereits mehrere Sitzungen des sogenannten Lenkungskreises und der Kleingruppen „Schienenverkehr“, Busverkehr“ und „Arbeitgeber“ stattgefunden. In den Gruppen werden unter Berücksichtigung der bestehenden Finanzierungsverträge mögliche Verbindungen diskutiert und gegebenenfalls Arbeitsaufträge erteilt. Gleichzeitig wird zwischen Baunatal und Schauenburg direkt über eine bauliche Verbesserung der einzigen Umsteigemöglichkeit der Haltestelle „Am Brand“ nachgedacht.

Wann soll über eine Alternative entschieden werden?

Gimmler: Sobald entsprechende Entscheidungsgrundlagen vorliegen, werden die Ergebnisse den kommunalen Mandatsträgern zur Beratung vorgelegt. Erste konkrete Beschlüsse dürften allerdings nicht vor Ende des Jahres fallen. Archivfoto:  Kühling

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