Trotz unbeständigem Wetter kamen viele zum Martinhagener Seefest – Gleichzeitig Kulturvereinsjubiläum

Erlös fließt in Bühne und Grillplatz

Nette Runde: Gerd und Renate Ickler (von links), Gudrun Schumacher, Siegrid und Hans Bott, Manfred Rangk, Karin und Heinz Roth, Gudrun und Hans Grabowski.

Schauenburg. Was tun, wenn’s in Strömen regnet? Die Martinhagener Pfarrerin Cathrin Szameit nahm es gelassen und verlagerte spontan den Gottesdienst von der Wiese in die Grillhütte am Martinsweiher. Denn dort feierte der Martinhagener Kulturverein sein 50-jähriges Bestehen mit einem Seefest.

Aber der verregnete Vormittag störte die Martinhagener Bürger wenig – 150 kamen zum Gottesdienst. Anschließend wurde bei strahlendem Sonnenschein auf dem Freizeitgelände am See gefeiert. „Dazu trugen alle örtlichen Vereine, Parteien und Kirche etwas bei“, sagte Manfred Rangk. Er ist der Erste Vorsitzende der Martinhagener Kulturvereinigung.

So boten die Modellbootfreunde beispielsweise Kindern die Möglichkeit, das Kapitänspatent für Modellboote zu erwerben. „Da muss man durch sechs Tore fahren, das ist eigentlich ganz einfach“, erklärte Max Stoklosa aus Bründersen. Der Sechsjährige präsentierte stolz sein Kapitänspatent. „Wir möchten unseren Verein vorstellen und jeder, der Lust hat, kann mit unseren Booten fahren“, sagte Heinz Krug, Erster Vorsitzender der Modellbootfreunde Schauenburg.

Neben Spaß für Hobbykapitäne konnte mithilfe der Feuerwehr über ein Seil balanciert werden. Die Theatergruppe Thema ‘90 bot einen Dreikampf aus Dosenschießen, Stiefelweitwurf und Sackhüpfen.

Außerdem gab es für die über 250 Besucher am idyllisch gelegenen Martinsweiher Gegrilltes und Kaffee und Kuchen. Vom Erlös des Festes soll eine Bühne neben der Grillhütte oberhalb des Sees entstehen, wenn möglich auch noch ein Grillplatz, so Rangk.

Von Stefanie Flohr

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