Mitternachtsbasar in der Grundschule Espenau bietet gebrauchte Kindersachen

Erlös geht an Flüchtlinge

Hilfe für Flüchtlinge: Anja Adolph (von links), Melanie Milde, Ramona Meyer und Nina Hesemeier gehören zum Organisationsteam des Espenauer Mitternachtsbasars. Der Erlös der Veranstaltung kommt in diesem Jahr den Flüchtlingen zugute, die in die ehemalige Grundschule Hohenkirchen einziehen werden. Foto: Schilling

Espenau. Gebrauchte Waren rund ums Kind gibt es beim Espenauer Mitternachtsbasar. Der findet statt am morgigen Freitag, 13. März, von 20 bis 24 Uhr in den Räumen der Espenauer Grundschule in der Neuen Mitte.

Wie in den vergangenen Jahren richtet das Organisationsteam wieder ein Bistro und eine Sektbar ein, so dass sich die Besucher zwischendurch stärken können. Es gibt aber auch eine wichtige Änderung, und die betrifft den Verwendungszweck. Der Erlös der Veranstaltung soll diesmal komplett den Flüchtlingen zugutekommen, die demnächst in die ehemalige Grundschule Hohenkirchen einziehen werden. In den vergangenen Jahren lag der Erlös in der Regel zwischen 1000 und 1200 Euro.

„Die Idee kam uns gleich beim ersten Vorbereitungstreffen für den Basar, als klar war, dass eine Flüchtlingsunterkunft hierher kommt“, sagt Ramona Meyer vom Organisationsteam, dem 14 Frauen angehören. Mit ihrer Aktion wollen sie auch ein Zeichen für die Unterstützung der Flüchtlinge setzen.

Mit Marco Giambalvo vom Landkreis Kassel, der als Betreuer und Ansprechpartner in der Espenauer Flüchtlingsunterkunft tätig sein wird, haben die Organisatorinnen bereits über die geplante Spende gesprochen. „Wir können jetzt noch nicht sagen, was von dem Geld gekauft werden soll. Wenn die Flüchtlinge eingezogen sind, werden wir mit Marco Giambalvo klären, was noch dringend gebraucht wird“, erklärt Anja Adolph.

„Die Teilnehmer können die Sachen, die sie nicht wieder mit nach Hause nehmen wollen, am Abend einfach da lassen.“

Anja Adolph

Neben dem Geld könnten die Flüchtlinge auch noch auf andere Art von dem Mitternachtsbasar profitieren. Einige Verkäufer haben bereits angekündigt, den Flüchtlingen die Waren zu spenden, die keinen Abnehmer finden. „Die Teilnehmer können die Sachen, die sie nicht wieder mit nach Hause nehmen wollen, einfach am Abend da lassen. Wir reichen sie dann an das Flüchtlingsheim weiter“, sagt Anja Adolph. Auch das sei bereits mit Giambalvo geklärt.

Angeboten werden bei dem Basar unter anderem Babysachen, Kinder- und Umstandskleidung, Spielsachen, Bücher und Kinderfahrzeuge.

Die angebotenen Sachen sind nach Themen und Größen sortiert.

Von Meike Schilling

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.