Erneuerbare Energie: 16 Kommunen lassen Wirtschaftlichkeit und Risiko prüfen

Kreis Kassel. Das Energieversorgungswerk von 16 Kommunen im Landkreis Kassel will nun auch prüfen lassen, ob es sich rechnet, Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.

Geschäftsführer Dr. Dieter Attig soll ein Verfahren vorbereiten, heißt es in einer Pressemitteilung. Voraussetzung für ein Engagement des Versorgungswerkes sei allerdings die Wirtschaftlichkeit einer Sparte Stromerzeugung. Auch müsse sich das finanzielle Risiko der Städte und Gemeinden in Grenzen halten.

Die Gesellschafter möchten das Prüfungsverfahren Ende des Jahres einleiten. An dem Versorgungswerk hält die Energie Region Kassel Beteiligung GmbH & Co. KG, wie das Unternehmen offiziell heißt, einen Anteil von 51 Prozent. Dahinter stehen die 16 Kommunen mit der Stadt Baunatal als größtem Ort an der Spitze. 49 Prozent hält der Energieversorger Eon Mitte.

Die Erzeugung von Strom war den Städten und Gemeinden schon 2009 in einer Machbarkeitsstudie als Perspektive für die Weiterentwicklung des Versorgungswerks aufgezeigt worden. Erster Schritt wird aber der Rückkauf der Stromnetze durch die Kommunen sein. Ein weiteres Betätigungsfeld für die Zukunft wäre der Vertrieb von Strom. (ing)

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