Katastrophenschutzübung des DLRG-Wasserrettungszuges fand in Bergshausen statt

Für den Ernstfall gerüstet

Schutz vor Überflutung: Andreas Moskow (von links), Uwe Kemper, Florian Wickel und Daniel Brommer füllten Sandsäcke und bauten damit einen Deich. Fotos: Ziemann

Fuldabrück. Sich auf den Ernstfall einstellen, das war das Ziel einer Katastrophenschutzübung des Wasserrettungszuges der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) des Landkreises Kassel in Fuldabrück.

An sechs Stationen mussten die teilnehmenden Einheiten aus Lohfelden, Vellmar und Oberweser rund um die DRLG-Rettungswache in Bergshausen an der Fulda ihr Können zeigen.

„Der Sinn einer Katastrophenschutzübung ist, das erlernte Wissen aus den verschiedenen Lehrgängen praktisch anzuwenden“, sagte Jan Credé, Pressesprecher der DLRG Vellmar. „Außerdem sollen Abläufe so geübt werden, dass im Ernstfall alles so reibungslos wie möglich abläuft.“

Neben Grundlagen wie der Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde zum Beispiel geübt, wie man ein Rettungsboot zu Wasser bringt und wie man eine verletzte Person richtig auf eine Trage legt und an Land bringt. Zu den kniffligeren Aufgaben gehörte eine Übung, bei der man eine im Wasser treibende verletzte Person im schwimmerischen Einsatz ans Ufer bringen musste.

„Solche Aktionen dürfen nur Strömungsretter oder Taucher ausführen“, erklärte Credé. Um diesen Rang zu erreichen, müsse man eine ganze Reihe von Lehrgängen und Prüfungen absolvieren.

Katastrophenschutzübung der DLRG in Bergshausen

An der letzten Übungsstation mussten alle Einheiten zusammen eine Kette bilden und Sandsäcke zum Schutz vor Hochwasser stapeln. Nach jeder Übung bekamen die Teilnehmer eine Rückmeldung von den jeweiligen Stationsbetreuern, wie gut sie die gestellten Aufgaben erledigt hatten. Für gute Laune sorgten die Einweg-Grills, die jede Einheit zur Verfügung gestellt bekam. „Bei Einsätzen gilt innerhalb der ersten 24 Stunden Selbstverpflegung“, erklärte Credé.

Von Theresa Ziemann

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