Am Rathaus liefern Abrissbagger ganze Arbeit ab – Umwege zu Dienststellen nötig

Baunataler Rathaus: Jetzt arbeiten die Abrissbagger

Platt gemacht: Trümmerschutt prägt das Bild am Baunataler Rathaus, wo Vorbauten und Balkons weichen müssen, damit die Stadtbücherei erweitert werden kann. Auch die Fassade des Gebäudes zum Marktplatz hin wird sich damit ändern. Foto: Jünemann

Baunatal. Steht die documenta 13 mit ihrem Motto „Zerstörung und Wiederaufbau“ Pate? Man könnte es meinen, wenn man den Abrissbaggern am Baunataler Rathaus zuschaut. Vorbauten und Balkons werden platt gemacht, damit Neues entstehen kann.

Die Bauarbeiten dienen dazu, die Erweiterung der Stadtbücherei vorzubereiten. Die Fläche der Bücherei, die künftig zweistöckig sein wird, wächst aufs Dreifache, nämlich knapp 1000 Quadratmeter. Auch das Standesamt und ein Konferenzraum müssen deswegen neu geschaffen werden. Insgesamt investiert die Stadt vier Millionen Euro.

Nach den imposanten Abrissarbeiten soll der Rohbau bis Jahresende fertig sein. Ein auffälliges Zeichen für den Fortgang der Arbeiten wird ab August ein riesiger Kran sein, der auf dem Marktplatz aufgestellt wird. Insgesamt werden die Bauarbeiten im Rathaus und am Portal der Stadthalle bis Herbst 2013 dauern.

Für Besucher das Rathauses heißt es deshalb: Es sind Umwege nötig, Eingänge haben sich geändert, Schilder weisen darauf hin. Auch im Umfeld gibt es Behinderungen. Voraussichtlich noch eine weitere Woche bleibt die Fußgängerzone im Abschnitt zwischen Marktplatz und Märchenbrunnen gesperrt, Passanten müssen die Passage durch das Herkulesgebäude nutzen. Standesamt und Bürgerbüro befinden sich im früheren Schlecker-Markt. (ing)

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