Papierloses Parlament wird aber geprüft

Erstmal keine iPads im Niestetaler Parlament

Niestetal. Das papierlose Parlament in Niestetal bleibt zunächst eine Zukunftsvision: In eigener Sache beschlossen die Abgeordneten am Donnerstagabend, dass die Gemeindeverwaltung zunächst prüft, ob der Einsatz so genannter Tablet-Computer bei den Gemeindevertretersitzungen realisierbar ist.

Lesen Sie auch:

- Beschluss über iPads für Politiker

- iPad statt Akten: Niestetaler CDU will für 41 Gemeindevertreter Tablet-Computer

Untersucht werden sollen nach dem einstimmig gefassten Beschluss die technischen, finanziellen und personellen Aspekte des Einsatzes. Spätestens Ende 2012 soll das Ergebnis der Prüfung dem Parlament vorgelegt werden.

CDU-Fraktionschef Erich Schaumburg räumte ein, dass im Zusammenhang mit der von seiner Partei geforderten Anschaffung von iPads der Firma Apple „noch ein paar Fragen offen geblieben sind“. Als Beispiele nannte er die Archivierung von Dokumenten und den Datenaustausch.

Mit ihrem Vorstoß hatten die Christdemokraten Anfang Dezember für Schlagzeilen gesorgt. Nach ihren Berechnungen lassen sich durch die Umstellung auf das papierlose Parlament 25.000 Euro pro Jahr einsparen. Die Geräte für die 41 Mandatsträger würden rund 33.000 Euro kosten.

Bislang gibt es in Deutschland nur eine Handvoll Kommunalparlamente, die papierlos arbeiten. (ket)

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.