Seniorenbeauftragter hatte eingeladen

55 Tester bei Bierprobe im Espenauer Feuerwehrhaus 

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Experten unter sich: Moderator des Abends Markus Mach (von links), Gastgeber Helmut Opfermann und Julius Ries (77), der 35 Jahre in der Binding Brauerei als Kellermeister tätig war.

Espenau. Dass Freibier am besten schmeckt, darüber waren sich die 55 Gäste, die der Einladung zu einer Bierprobe in das Feuerwehrhaus an der Hermann-Gmeiner-Straße gefolgt waren, schnell einig.

Der Seniorenbeauftragte der Freiwilligen Feuerwehr Mönchehof, Helmut Opfermann, hatte eingeladen. Bevor aber die verschiedensten Gerstensäfte probiert wurden, gab es als Grundlage ein leckeres rustikales Buffet, an dem sich die Gäste stärken konnten.

Ein leckeres „Helles“ schmeckt nicht nur den Männern: Uschi Behrmann (von links), Christa Opfermann und Heidemarie Lutzi aus Espenau.

Als Moderator der Veranstaltung führte Markus Mach aus Borken durch den Abend. Mach betreibt dort eine kleine Brauerei und ist von Beruf Schankbauer. Den ersten „Biertest“ überstanden nur Wenige. Drei verschiedene Sorten wurden verkostet – alle mit gleichen Inhalt. Dennoch gingen die Meinungen stark auseinander.

Überwiegend deutsche Biere

Auf der Liste der Biersorten, die die Gäste probieren konnten, standen überwiegend deutsche Biere. „Bei Bier ist es ähnlich wie beim Wein“, erklärte Mach, „auch hier spielen Farbe, Geruch, Aroma und der erste Geschmack auf der Zunge eine große Rolle“, führte er weiter aus. Beklagenswert sei es, das die sogenannten „Fernseh-Biere“ (gemeint sind damit die Biere der größten deutschen Brauereien) im Geschmack kaum noch zu unterscheiden sind. „Hier wird sich angepasst, weil man will, dass das Bier allen schmeckt,“ betonte Mach.

Ausgefallene Biere deutscher Brauereien.

Das es auch anders geht zeigen Sorten kleinerer Brauereien, die Wert auf überragende Qualität und Inhaltstoffe legen. Da kann es auch sein, dass eine Literflasche über zehn Euro kostet. Qualität hat auch hier seinen Preis. Ähnlich wie auf den Etiketten der Weinflaschen wird auch auf den Bieretiketten über Herkunft und Verarbeitung genau informiert. Braumeister Mach stellte im Anschluss an den offiziellen Teil die Tische voll mit Bierflaschen aus der Region.

Die Anzahl der benötigten Taxen für die Heimfahrt der Gäste nach Ende der Veranstaltung wurde nicht bekannt gegeben.

Von Lutz Herzog 

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