Anschlag auf mutmaßlichen Pferdeschänder: 29-Jähriger aus Espenau in U-Haft

Espenau. Im Zusammenhang mit einem versuchten Tötungsdelikt in Espenau-Mönchehof ist am vergangenen Freitag ein 29-jähriger Tatverdächtiger festgenommen worden.

Das teilte das Polizeipräsidium Nordhessen am Montagnachmittag mit. Bei dem Opfer handelt es sich um den mutmaßlichen Pferdeschänder,der sich im März diesen Jahres an einer Stute sexuell vergangenen haben soll.

Bei dem Opfer des Anschlags handelt es sich um einen 51-jähriger Mann aus Espenau-Hohenkirchen Er war am Abend des 11. Juni von Passanten mit erheblichen Verletzungen auf dem Gehweg der Hermann-Gmeiner-Straße in Espenau-Mönchehof aufgefunden worden. Der Geschädigte konnte sich bislang noch nicht zu den Geschehnissen an dem Juni-Abend äußern – er liegt seit dem tätlichen Übergriff im Koma.

29-Jähriger schlug Opfer 

Aktualisiert um 16.43 Uhr

Intensive Ermittlungen des für Kapitaldelikte zuständigen Fachkommissariats K 11 führten nun auf die Spur des 29-jährigen Tatverdächtigen aus Espenau. Der Mann konnte nach Angaben der Polizei am vergangenen Freitag in seiner Wohnung festgenommen werden. Der 29-Jährige räumte während seiner Vernehmung durch die Kriminalpolizei ein, das Opfer am Tatabend gesehen und niedergeschlagen zu haben. Zu den Einzelheiten der Tat soll der Mann aber bislang keine Angaben gemacht haben. Nach seiner Vorführung beim Haftrichter des Amtsgerichts Kassel am Freitagnachmittag erließ dieser einen Haftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen. Die Ermittlungen hinsichtlich eines etwaigen Tatmotivs dauern nach Angaben der Polizei weiterhin an.

Der Übergriff auf die Stute im vergangenen Frühjahr ereignete sich auf dem Bauernhof des Pferdezüchters Heiko Missal und seiner Lebensgefährtin Andrea Kröger in der Immenhäuser Straße in Hohenkirchen. Dabei wurde das Pferd an der Vagina schwer verletzt. Die Hofbesitzer hatten den Täter damals zufällig per Videokamera gefilmt und anschließend Anzeige wegen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Hausfriedensbruchs erstattet.

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- Anschlag auf „Pferdeschänder“? Mann könnte Opfer von Selbstjustiz geworden sein

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