Espenau schafft Platz für Häuser

Gemeinde entwickelt großes Baugebiet in Mönchehof 

Häuserbau statt Ackerbau: Am Ortseingang von Mönchehof erstreckt sich das künftige Baugebiet vom Weimarer Weg (im Vordergrund) bis zum Feldscheideweg (im Hintergrund, in Höhe des alleinstehenden Hauses). Fotos: Dilling

Espenau. Schaufelnde Bagger, schwer beladene Baufahrzeuge, emsig arbeitende Maurer. Sie könnten bald wieder das Ortsbild von Mönchehof prägen.

Nach der Vermarktung der Bauplätze im Bereich „Auf der Schanze“ (Hohenkirchen), im Lindenfeld (Schäferberg) und Lerchenfeld (Mönchehof) gibt es nur eine kurze Atempause vom Häuser-Boom: Schon übernächstes Jahr könnten die ersten Wohngebäude im „Lehringsgrund“ gleich am Ortseingang von Mönchehof nahe der B 83 errichtet werden. Und das ist nicht alles: Eine Reserve für weiteres Bauland steht schon bereit. Die Gemeinde ist im Begriff, eine etwa 8000 Quadratmeter große Fläche im Bereich des Bruchfeldwegs zu erwerben.

Derzeit heißt es auf der Homepage der Gemeinde Espenau unter Verweis auf eine Warteliste: „Alle Grundstücke sind bereits verkauft“. Diese Warteliste ist extrem lang. Es gebe derzeit rund 100 Interessenten, sagt Bürgermeister Carsten Strzoda. Deren Geduld könnte schon nächstes Jahr belohnt werden. Denn auf dem laut Strzoda 2,5 Hektar (gut drei Fußballfelder) großen, derzeit noch landwirtschaftlich genutzten Gelände zwischen Weimarer Weg und Feldscheideweg könnten etwa 40 Bauplätze entstehen.

Alle für die Ausweisung als Baugebiet notwendigen Grundstücke habe die Gemeinde bereits erworben oder es lägen schriftliche Einverständniserklärungen vor, teilte der Bürgermeister mit. Für den Ankauf hatte die Gemeinde genügend „Munition“ im Haushalt. 800.000 Euro sind dort für Grundstückserwerb reserviert. Nächstes Jahr kommen laut Strzoda noch mal 250.000 Euro hinzu, inklusive der Kosten für den Bebauungsplan, der noch kommendes Jahr Baurecht im „Lehringsgrund“ schaffen soll. Zusätzlich hat die Gemeinde nächstes Jahr 40.000 Euro für die Planung der Erschließung vorgesehen.

Die Gemeinde hat die Vorplanung an ein externes Büro vergeben. Man erwarte schon in den nächsten Tagen erste Ergebnisse. Wünschenswert sei eine Anbindung des künftigen Baugebiets an den Weimarer Weg. Ob das technisch machbar sei, werde man sehen, meinte Strzoda.

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