150 Besucher kamen in die Kirche Hohenkirchen

Gottesdienst auf der Baustelle: Halbzeit der Sanierungsarbeiten

Espenau. 150 Besucher jeden Alters waren gekommen, um einen Gottesdienst in der Baustelle zur Halbzeit der Kirchensanierung in Hohenkirchen mitzufeiern. Zahlreiche helfende Hände hatten im Vorfeld dafür gesorgt, dass die Kirche begehbar und besenrein war.

Viele hatten einen Imbiss vorbereitet, zu dem im Anschluss an den Gottesdienst eingeladen wurde. Deshalb war die Freude groß, dass sich auch wirklich so viele auf den Weg gemacht hatten und die Kirche richtig voll wurde. Mit dabei die ehemalige Organistin Tanja Geißler, die mit ihrem Veckerhagener Singkreis gekommen war, um den Gottesdienst musikalisch zu unterstützen. Und auch der Dekan des Kirchenkreises Hofgeismar, Wolfgang Heinicke, war gekommen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, den Pfarrer Holger Hermann gestaltete, stand der Dank für das schon Erreichte, insbesondere für die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die schon in die Sanierung investiert wurden. Mindestens dieses Jahr wird die Kirche noch Baustelle bleiben, besonders im Blick auf die konkrete Innenausstattung stehen noch wichtige Entscheidungen an.

Insgesamt 950.000 Euro sollen in die grundlegende Sanierung der Kirche fließen. Hierzu gehören unter anderem Arbeiten am Dachstuhl des fast 1000 Jahre alten Bauwerks. Zur Umgestaltung gehört auch ein Fahrstuhl, der angebaut werden soll.

Einen Großteil der Kosten übernimmt die Landeskirche, aber auch der Kirchenkreis und die Kirchengemeinde beteiligten sich finanziell. In Hohenkirchen wurde ein Förderkreis gegründet, dessen Mitglieder selbst Hand anlegen und Spenden sammeln.

Im Rahmen des Baustellen-Gottesdienstes dankte Pfarrer Hermann im Namen des Förderkreises allen Spendern, die durch Geldbeträge sowie durch besondere Aktionen die Sanierung der Hohenkirchener Kirche bisher unterstützt haben. Im vergangenen Jahr war im Rahmen einer Kunstausstellung und bei Konzerten besonders für die Sanierung gesammelt worden.

In diesem Jahr hatte Pia Klapp Mitte März durch eine besondere Aktion den Anfang gemacht: Einen Samstag hatte sie Wohlfühlmassagen angeboten, zu denen auch Kaffee und Kuchen gereicht wurden. Unterstützt von Marga Röder kamen auf diese Weise über 520 Euro zusammen, die dem Förderkreis übergeben wurden.

Nach dem Baustellen-Gottesdienst überreichte der Landfrauenverein eine Spende von 1000 Euro für die Sanierung. Frauen aus dem Förderkreis hatten für die Besucher des Gottesdienstes und der Baustelle einen Imbiss vorbereitet, bei dem sich viele über die weiteren Pläne der Sanierung informierten. (mic)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.