Kreis will komplett sanieren

Verbindung zwischen Hohenkirchen und der Bundesstraße hat Zukunft

Verursacht zusätzliche Kosten: Die Herrichtung des Bahnübergangs. Foto: Rogge-Richter

Espenau. Seit zwei Jahren ist die Kreisstraße, die von Hohenkirchen zur B 83 führt, gesperrt, weil ihr maroder Zustand Auto- und Radverkehr nicht mehr zuließ. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab.

Nach dem Abwägen aller verschiedenen Möglichkeiten liegt dem Kreisausschuss eine Variante der Kreisverwaltung vor, die die grundlegende Sanierung der K 33 beinhaltet.

„Dies ist für alle Beteiligten die wirtschaftlichste Lösung“, sagte gestern Kreispressesprecher Harald Kühlborn. Damit werde die Straße in „unser ureigenstes Sanierungsprogramm“ aufgenommen. Trotzdem werden auf den Kreis Kosten von mindestens 500.000 Euro zukommen. Das liegt auch daran, dass die Straße von der Bahnstrecke gekreuzt wird. Der Übergang verursacht zusätzliche Kosten.

Mit dieser Variante, die in diesen Tagen noch mit der Gemeinde Espenau besprochen werden wird, kommt die neue ausgebaute Straße dann auf eine Breite von 4,50 Meter. Je nach Haushaltslage könnte laut Kühlborn mit den Arbeiten noch 2015, aber spätestens 2016 begonnen werden.

Damit ist auch die Möglichkeit vom Tisch, dass die Kreisstraße zu einem reinen Wirtschaftsweg herabgestuft wird. Die Gemeinde Espenau hätte jedoch die Möglichkeit, die Kreisstraße nach der Sanierung als Gemeindestraße zu übernehmen, müsste sich dann aber zukünftig auch um den Zustand der Straße kümmern und anfallende Arbeiten selbst ausführen. Auch das soll in dem Gespräch mit dem Espenauer Bürgermeister diskutiert werden, der in einem internen Schreiben schon von den Plänen informiert worden war. Zwar habe die Kreisstraße zwischen Hohenkirchen und der B 83 nach Auskunft des Kreispressesprechers „keine riesige Verkehrsbedeutung“. Aber dadurch werde der Weimarer Weg in Mönchehof, der den Verkehr von der gesperrten Kreisstraße aufgenommen hatte - an drei Tagen im Sommer 2014 waren 5220 Fahrzeuge gezählt worden -, wieder entlastet. Espenaus Bürgermeister Carsten Strzoda will vor einer Stellungnahme erst das Gespräch mit dem Kreis abwarten.

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