Landesstraße zwischen Hohenkirchen und Immenhausen ab August gesperrt

Erster Schritt der Sanierung: Zwischen Espenau-Hohenkirchen und Immenhausen sind jetzt Leitplanken in der Kurve vor den Fischteichen installiert worden. Foto:  nh

Espenau. Die Landesstraße 3386 zwischen Espenau-Hohenkirchen und Immenhausen soll von August bis November 2015 saniert werden.

Das teilte Bürgermeister Carsten Strzoda mit. Aufgrund der geringen Straßenbreite sei die Sanierung aber nur unter Vollsperrung möglich. Im ersten Schritt der Baumaßnahmen wurde jetzt eine Leitplanke vor den Fischteichen gesetzt. Damit sei die Gemeinde einer schon lange bestehenden Forderung nachgekommen. Denn insbesondere im Winter sei die Kurve ein Gefahrenpunkt.

„Schon jetzt kann gesagt werden, dass die Kreisstraße 33 bis zum Zeitpunkt der von Hessen Mobil geplanten Sanierung der L 3386 nicht für den Straßenverkehr freigegeben werden kann“, sagte der Verwaltungschef. Die Verbindung von Espenau-Hohenkirchen zur Bundesstraße 83 ist bereits seit zwei Jahren gesperrt. Laut Hessen Mobil soll die Kreisstraße 33 erst im Jahr 2016 saniert werden. Um die verkehrsbedingte Mehrbelastung innerorts auf ein notwendiges Maß zu beschränken, bittet die Gemeinde schon jetzt darum, der ab August ausgewiesenen Umleitung zu folgen.

„Im Zuge der geplanten Fahrbahnsanierung wurde Hessen Mobil vom Gemeindevorstand gebeten, Möglichkeiten zu prüfen, den Verlauf der Fahrbahn verkehrsberuhigend zu gestalten“, teilt Strzoda mit. Hintergrund des Prüfauftrages sei die wahrgenommene Geschwindigkeit von in den und aus dem Ort fahrenden Kraftfahrzeugen. Hessen Mobil sei aber zu dem Ergebnis gekommen, dass am Ortseingang von Espenau-Hohenkirchen durch die deutlich erkennbare Verkehrsregelung (Ortstafel) zur Geschwindigkeitsreduzierung aufgefordert werde. Weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdämpfung könnten - beispielsweise aus den Unfallgefahren - bisher nicht abgeleitet werden, so Hessen Mobil weiter. Die Unfallstatistik weise in den letzten drei Jahren keine Unfälle am besagten Ortseingangsbereich aus, argumentierte die Verkehrsbehörde.

„Die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit an dieser Stelle wird der Gemeindevorstand durch Geschwindigkeitsmessungen vermehrt überwachen“, sagte Strzoda abschließend.

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