"Lindenfeld" schon sehr begehrt

Neues Espenauer Baugebiet: Start im Herbst – schon 30 Interessenten

+
Eigenheim: Zunehmend attraktiver wird es, in Espenau zu bauen - wie hier im längst ausverkauften Gebiet Bruchfeldweg.

Espenau. Weg wie warme Semmeln gehen zurzeit Bauplätze in Espenau. Das gilt auch für das „Lindenfeld“, das die Gemeindevertreter kürzlich auf den Weg gebracht hatten. 40 neue Bauplätze entstehen derzeit in diesem Baugebiet, das die Lücke zwischen den Ortsteilen Schäferberg und Mönchehof schließt.

Mittlerweile stehen dafür schon 30 Bewerber auf der Liste, teilte Bürgermeister Michael Wielert (SPD) jetzt mit. Schon weg sind die 26 Bauplätze „Im Lerchenfeld“ in Mönchehof und „Auf der Schanze“ in Hohenkirchen, die erst im Sommer 2012 ausgewiesen worden waren.

Günstige Verkehrsanbindung

Das auch das „Lindenfeld“ gut ankommt, liege laut Wielert auch an der Hanglage im oberen Teil des insgesamt 27.000 Quadratmeter großen Baugebietes, die einen unverbaubaren Weitblick verspreche. Dazu kämen laut Wielert „äußerst günstige Verkehrsanbindungen“. Denn die Hauptverkehrsstraßen B7/83 und die Bushaltestelle Schäferberg plus der Bahnhof Mönchehof mit der Regiotram seien in wenigen Minuten erreichbar. Auch die Versorgungsleitungen wie Strom, Gas, Wasser und Kanal befänden sich kostengünstig in unmittelbarer Nähe. Derzeit laufen bei der Gemeinde die letzten Planungen.

Die Grundstückskäufer sollen voraussichtlich 100 Euro für den Quadratmeter bezahlen. Dafür bekommen sie ein voll erschlossenes Grundstück, Kosten für Wasser und Kanal, so der Rathauschef, entständen nicht. Nach dem Umlegungsverfahren durch das zuständige Amt für Bodenmanagement, kann im Sommer mit der Erschließung begonnen werden. Der Verkauf der Grundstücke erfolgt dann im Spätsommer, so dass die Ersten im Herbst mit dem Bau beginnen können.

Etwa 20 Prozent der Baufläche, die an den Weimarer Weg angebunden ist und an den Pappelweg grenzt, wird für die Erschließung benötigt, der Rest ist Bauland, erläuterte Bauamtsleiter Christian Steltmann. Dabei will die Gemeinde bei der Vergabe Wünsche der Interessenten berücksichtigen. Ob 350 Quadratmeter für Reihenhausbebauung oder 900 für freistehende Objekte - die Größen der Bauplätze seien flexibel, führte Stelltmann weiter aus.

Er wies in diesem Zusammenhang auf die Attraktivität des Lindenfelds für junge Familien hin. Grundschule und Kindergärten seien gut erreichbar.

Junge Familien

„Die neue Wohngemeinde ist für alle offen“, sagt der Bürgermeister. Aber auchMichael Wielert hofft, dass sich möglichst viele junge Familien mit Kindern im Lindenfeld ansiedeln, denn das würde beträchtlich zur Belebung des Ortes beitragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.