Espenau informiert über Unterbringung

Neues Heim für Flüchtlinge - Espenau informiert über Unterbringung

Espenau. Der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab: Beim Landkreis rechnet man damit, dass die 1000er-Marke noch im November überschritten wird. Der Landkreis sieht sich deshalb gezwungen, weitere Liegenschaften bereitzustellen.

Eine davon könnte nach HNA-Informationen die leer stehende frühere Grundschule in Espenau-Hohenkirchen sein. Darüber wird die Gemeinde Espenau am Freitag, 7. November, ab 19.30 Uhr im Bürgereck informieren. Dabei sein werden neben Bürgermeister Carsten Strzoda (parteilos) auch Vertreter des Landkreises, die über die Planungen informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Möglichkeit, dass ein Landkreis Flüchtlinge ablehnt, wie jetzt in Baden-Württemberg geschehen, ist in Hessen nicht möglich. „Das wäre nach hessischem Recht rechtswidrig“, erklärt Harald Kühlborn, Sprecher des Landkreises. Sind die Möglichkeiten der Unterbringung erschöpft, könne man lediglich um Aufschub beten. „Irgendwann wird man aber daran erinnert, dass man noch Flüchtlinge aufnehmen muss.“ Die Zahl, wie viele Flüchtlinge ein Landkreis aufnehmen muss, hänge laut Kühlborn von der Einwohnerzahl ab. (cow)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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