Espenau trauert um Ingeborg Poguntke

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Ingeborg Poguntke im Jahr 2005.

Espenau. Ingeborg Poguntke ist tot. Die langjährige Kommunalpolitikerin verstarb am vergangenen Samstag im Alter von 69 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.

Poguntke hat die Espenauer SPD maßgeblich geprägt. Sie saß für die Sozialdemokraten von 1977 bis 1985 und 1989 bis 1997 in der Gemeindevertretung, arbeitete dort in mehreren Ausschüssen mit. Zwischendurch gehörte sie dem Gemeindevorstand an. Von 1990 bis 1997 führte sie die SPD-Fraktion als Vorsitzende.

Bei Parteifreunden und Weggefährten war sie anerkannt. Poguntke setzte sich für soziale Gerechtigkeit ein. Die Frage der Gleichstellung von Mann und Frau war ihr stets wichtig.

Auf Kreisebene schloss sie sich der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen an. Im Jahr 1997 zog sie sich aus allen Gremien zurück.

Ingeborg Poguntkes Aufmerksamkeit galt fortan ihrer Herzensangelegenheit, dem Kulturverein Espenau, zu dessen Gründungsmitgliedern sie zählte. Von 2005 bis 2008 leitete sie den Verein als Vorsitzende. Bis zum Ruhestand war Poguntke Personalreferentin beim Landeswohlfahrtsverband und von 1990 bis 1993 dessen erste Frauenbeauftragte. Sie hinterlässt ihren Ehemann und eine Tochter. (akl)

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