Der etwas andere Feuerwehrwettkampf lockte 137 Sportler an

Stark: Der Baunataler Christopher Weber meisterte das Steppen beim Feuerwehr-Fitness-Wettkampf flott. Foto: Schrader

Hardegsen/Baunatal. Seit 15 Jahren ist Thomas Ziaja vom Wettkampf-Fieber befallen - und hat damit zahlreiche weitere Feuerwehrleute aus der Region Südniedersachsen und Nordhessen angesteckt.

Seit sechs Jahren veranstaltet Ziaja, genannt Opa, seine EurOpas-Challenge in Hardegsen und kann sich seitdem über ständig steigende Teilnehmer- und Besucherzahlen freuen. Dieses Mal starteten 137 Feuerwehrsportler aus sechs Nationen auf der Burg Hardeg, angefeuert von 2500 Besuchern. Ohne Pause Rudern, Gewichte heben, Schläuche ziehen und schließlich einen 80 Kilogramm schweren Dummy 20 Meter ins Ziel zu transportieren – das waren die Aufgaben des mörderischen Parcours.

„Dieser Extremsport ist nichts für Ungeübte“, sagte Axel Meyer, Abschnittsbrandmeister (West) im Landkreis Northeim, der seit Jahren selbst Teilnehmer bei diesem Wettstreit ist. „Das regelmäßige Üben steigert nicht nur die Fitness und Ausdauer, sondern macht auch viel Spaß“, ergänzte der 46-jährige Meyer.

Europas-Challenge der Feuerwehr in Hardegsen

Europas-Challenge der Feuerwehr in Hardegsen

Die Kunst bei dem Wettkampf ist es, am Anfang nicht alles zu geben, sondern Reserven zu behalten. Besonders geübt darin ist Joachim Posanz vom TFA-Team Göttingen, der nach 5:58 Minuten als Schnellster ins Ziel kam.

Gut vorbereitet hatten sich auch drei junge Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Baunatal. „Dieser Wettkampf geht über das normale Üben hinaus und bietet mehr Abwechslung“, sagte Christopher Weber von der Freiwilligen Feuerwehr Baunatal, der zusammen mit Maximilian Siebert und Daniel Icke auf die Bahn ging. (zsv)

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