Sechstklässler der Kaufunger Gesamtschule durften beim DRK-Spendendienst Blutgruppen bestimmen

Experimente mit besonderem Saft

Besuch beim Blutspendedienst: Mit echtem Blut experimentierten die Jungen und Mädchen der Klasse 6b der Gesamtschule Kaufungen – eine spannende Aufgabe, bei der hohe Konzentration gefragt war. Fotos:  Grigoriadou

kaufungen/Kassel. Vorsichtig tröpfelt Maj-Britt Herschelmann (11) etwas blaue Flüssigkeit in eine kleine Schale mit Blut. Sofort verklumpt die Flüssigkeit. Das Mädchen ist Schülerin der Klase 6b an der Kaufunger Gesamtschule und besuchte mit ihren Klassenkameraden den DRK-Blutspendedienst im Kasseler Klinikum.

Schwerpunkt Wissenschaft

Ein ungewöhnlicher Besuch, wie kam es dazu? „Der Schwerpunkt dieser Klasse ist die Naturwissenschaft“, erklärt Klassenlehrerin Isabella Böhmer. „Im Mittelpunkt steht die Vernetzung von Theorie und Praxis.“ So hatten sich die Kinder schon mit dem Thema Blut in der Schule befasst. „Mit ihrem theoretischen Wissen können sie nun praktisch arbeiten“, sagt Isabella Böhmer. Gearbeitet wird mit Blut eines freiwilligen Spenders. „Es ist absolut keimfrei“, sagt Ruth Berger, Mitarbeiterin des DRK-Blutspendedienstes. Tom Schelauske (11) zählt beim Experimentieren jeden einzelnen Tropfen mit.

„Es ist wichtig, dass ihr euch konzentriert“, mahnte Ruth Berger. „Es gibt strenge Regeln, wenn mit Blut gearbeitet wird.“ Dr. Andreas Opitz weist daraufhin, die Proben zu beschriften. Der Klassenlehrerin ist es wichtig, dass die Schüler das genaue Arbeiten lernen. „Hier muss alles exakt sein, sorgfältig und vor allem sauber“, sagt sie. „Die Kinder arbeiten mit Pipetten und anderem naturwissenschaftlichen Werkzeug.“

Praktisches Arbeiten

Und wie finden die Kinder das praktische Arbeiten? „Es ist total aufregend, mit echtem Blut zu experimentieren“, sagt Maj-Britt. „In der Schule haben wir nicht die Möglichkeit dazu.“ Tom Schelauske stimmt zu. „Ja. Das Ausprobieren ist toll. Vor allem zuzuschauen, wie die Flüssigkeit verklumpt. Das finde ich super.“

Von Anthoula Grigoriadou

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